Befristete Verträge in der Kritik

Gewerkschaft fordert bessere Perspektive

Aue/Schwarzenberg.

Rund 1320 Auszubildende haben eine Lehrstelle im Erzgebirgskreis angetreten. Damit die Karriere auch nach der Abschlussprüfung weitergeht, fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) nun bessere Job-Perspektiven für Berufseinsteiger. Eine große Hürde nach der Ausbildung, so die NGG, sei jedoch der Trend zum Job auf Zeit - zur Befristung. Solche "Arbeitsplätze mit Verfallsdatum" sind nach einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in der Nahrungs- und Genussmittelbranche besonders verbreitet. Dort seien bundesweit knapp 54 Prozent aller Übernahmen befristet. Volkmar Heinrich, Geschäftsführer der NGG Dresden-Chemnitz, spricht von einer Unternehmer-Unsitte. Es könne nicht sein, dass Betriebe trotz Hochkonjunktur in vielen Branchen so stark auf Befristungen setzten. (tjm)

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