Berliner übernimmt Platz am Dirigentenpult

Jens Georg Bachmann gibt ab neuer Spielzeit Ton bei Auer Philharmonie an

Aue/Annaberg.

93 Bewerbungen hat es für die Stelle des Generalmusikdirektors der Erzgebirgischen Theater- und Orchester GmbH gegeben, nachdem der bisherige Amtsinhaber Naoshi Takahashi seinen Rückzug aus dem Erzgebirge angekündigt hatte. Nun steht fest: Der 48-jährige Jens Georg Bachmann wird ab der Spielzeit 2021/22 am Pult der Erzgebirgischen Philharmonie Aue und des Eduard-von-Winterstein-Theaters stehen.

Für den gebürtigen Berliner kein unbekanntes Terrain, auch wenn seine bisherigen beruflichen Stationen internationalen Charakter tragen. So gehören die Staatsopern in Berlin, Stuttgart und Nürnberg sowie die Deutsche Oper zu seinen Arbeitsorten. Dazu kommen Assistenzen bei den Münchner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra sowie an der Metropolitan Opera. Zuletzt war er Chefdirigent und Intendant des Cyprus Symphony Orchestra. Doch während seines Dirigierstudiums an der Musikhochschule "Hanns Eisler" in Berlin hatte er bereits erste Auftritte als Dirigent im Erzgebirge.

Der Berliner freut sich auf die neuen Herausforderungen: "Es ist mir eine besondere Freude, an den traditionsreichen Orten der Erzgebirgischen Theater- und Orchester GmbH zu wirken." Mit allen Beteiligten will er "das klassisch-romantische Konzertrepertoire und den Ensemblegeist des Musiktheaters mit Beliebtem und spannenden Raritäten pflegen", aber auch Theater und Konzerte für Jung bis Alt mit neuen Angeboten weiter öffnen.

"Es freut mich sehr, dass unsere Suche nach dem neuen Generalmusikdirektor und Chefdirigenten mit der Ernennung von Jens Georg Bachmann so außerordentlich erfolgreich abgeschlossen wurde", kommentiert der designierte Geschäftsführende Intendant Moritz Gogg die Personalie. Der Berliner erfülle genau jene Kriterien, die dem Auswahlgremium wichtig gewesen seien: langjährige Erfahrung auf dem internationalen Podium, höchste Qualitätsansprüche und jahrelang gelebte Theaterpraxis. Auch Solo-Posaunist Andreas Winkler als Vorsitzender des Orchestervorstands blickt zuversichtlich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Chefdirigenten. "Gerade in Zeiten größter Unsicherheit gibt es für uns keine bessere Zukunftsperspektive", sagt Andreas Winkler. (af)

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