Corona: Stadt prüft Verzicht auf Pachten

Kürzen von Zuschüssen soll ebenfalls unterbleiben

Schwarzenberg.

Der Antrag der CDU-Stadträtin Lilly Vicedom, während der Corona-Zeit keine städtischen Zuschüsse zu kürzen sowie für städtische Objekte auf Mieten und Pachten zu verzichten, hat in der Stadtverwaltung Schwarzenberg umfangreiche Vorarbeiten ausgelöst. Darüber informierte Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer (CDU) in der jüngsten Ratssitzung. "Es hat sich eine ganze Reihe von zu klärenden Fragen ergeben - zu den Gesamtzusammenhängen mit dem Thema Förderung und auch zu vielen Details", so das Stadtoberhaupt.

Einen Maßnahmenkatalog vorzulegen, sei wegen der Vielschichtigkeit und Komplexität der Problematik fürs ganze Stadtgebiet noch nicht möglich. Da die Vorschläge finanzielle und sachliche Auswirkungen haben, sei eine detaillierte Betrachtung notwendig. Diese wurde mit einstimmigem Ratsbeschluss an den Verwaltungsausschuss übertragen. OB Hiemer betonte, dass allen Stadträten die Teilnahme an allen Ausschusssitzungen zustehe, also auch in jenen Ausschüssen, denen sie nominell gar nicht angehören. (stl)

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