Entwurf Nummer vier liegt in der Gunst vorn

Stadtrat soll über neues Wappen von Aue- Bad Schlema entscheiden

Aue-Bad Schlema.

Wie sieht das neue Wappen der gemeinsamen Stadt Aue-Bad Schlema aus? Weil der neue Ort nicht zwei Wappen haben darf, wurde ein Heraldiker beauftragt, fünf Entwürfe vorzulegen, die Elemente aus den bisherigen beiden Wappen enthielten. Nach einer ersten Vorstellung im Stadtrat hat sich am Mittwoch der Verwaltungsausschuss zum neuen Wappen positioniert. Diese Sitzung fand hinter verschlossenen Türen statt. Eine Entscheidung soll am 30. Oktober im Stadtrat fallen.

Unterdessen gab es von den Lesern der "Freien Presse" ganz verschiedene Reaktionen. Während manche die Suche nach einem Wappen und die vorgestellten Entwürfe komplett ablehnen - so wurde das Symbol für die Brücke als "Balkongeländer" bezeichnet - gab es auch einige, die selbst Wappen zeichneten und an die Redaktion schickten. Darunter auch Wolfgang Ebert. "Die Radonquelle für Bad Schlema und die Brücken für Aue sollten Bestandteil des neuen Wappens sein, die Brücke aber vorzugsweise mit den Stützen", schreibt er. Empfehlenswert wäre auch, dass die roten Fähnchen aus dem Auer Wappen im neuen Wappen einen Platz finden. Schlägel und Eisen als Symbol für den Bergbau in beiden Orten ins Wappen aufzunehmen, sei ein guter Vorschlag.

Für Leser Wolfgang Sternkopf stellt der Entwurf 4 die neue Große Kreisstadt in heraldischer Form am besten dar: "Das rot-weiße Wappen der Schönburger für Alberoda und Wildbach fügt sich in die Gesamtgestaltung gut ein und wird deren Stellung als Ortsteile gerecht." Auch viele andere Leser favorisierten den Entwurf 4. Auch für den Vorschlag 1 gab es positive Reaktionen. (tjm)

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