Erzgebirger entdecken weitere Riesenpilze

Glückspilze werden in Zschorlau, Schneeberg und Johann'stadt fündig

Schneeberg/Johann'stadt.

Die diesjährige Pilzsaison scheint auf einen neuen Rekord zuzusteuern - zumindest, wenn man die Meldungen über Riesenpilz-Funde zählt.

Erneut sind jetzt gleich mehrere besonders große Exemplare in den heimischen Wäldern entdeckt worden. Auf stolze 28 beziehungsweise 20 Zentimeter Durchmesser bringen es die beiden Steinpilze, auf die Pierre Kornatz aus Schneeberg gemeinsam mit seinem Sohn Jamie (8) im Wald in der Nähe des Schwalbener Flügels bei Zschorlau gestoßen ist. "So einen Fund hatten wir noch nie. Der größere Pilz hat grob geschätzt 2,5 Kilo gewogen, der kleinere 1,5 Kilo", sagt Pierre Kornatz.

Vater und Sohn hatten sich am Montag auf die Pilzpirsch gemacht - und wurden schnell fündig. "Mein Sohn hat sie zuerst entdeckt." Ein Großteil der Pilze sei genießbar gewesen. Kornatz dazu: "Wir haben sie dann getrocknet und eingefroren."

Ebenfalls auf einen großen Steinpilz stieß Phil Reinhold (3) am Donnerstag in einem Waldstück nahe Albernau. Vater David erklärt stolz: "Die Kappe ist 29 Zentimeter breit. Für die Jahreszeit unglaublich."

Gleich drei Riesen-Steinpilze auf einen Schlag entdeckte eine Familie aus Johanngeorgenstadt. Susan Lüdecke sagt: "Gefunden hat sie mein Mann mit den zwei Kindern am Wochenende im Wald." Der größte Pilz habe einen Durchmesser von etwa 35 Zentimetern gehabt, und auch die beiden anderen Exemplare seien nicht wesentlich kleiner gewesen. Scherzhaft spricht Susan Lüdecke auch von "Atom-Pilzen". Ähnlich wie die Schneeberger haben die Johanngeorgenstädter die Pilze erst einmal getrocknet. (juef)

2Kommentare
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  • 6
    5
    Krimitante81
    24.07.2020

    Die hätte sicher einer zum aussporen stehen gelassen....is klar!
    Ich bin da anders neidisch.
    Der Junge wird sicher auch in Zukunft ein Pilzesammler sein und diesen Fund nie vergessen:)

  • 23
    16
    Wicki
    24.07.2020

    H-J W.
    Solche Exemplare lässt man zum aussporen stehen.