Erzgebirger finden im Wald riesige Steinpilze

Nach langer Trockenheit schießen Prachtexemplare regelrecht aus dem Boden

Aue/Schwarzenberg.

Nachdem es in den vergangenen Wochen zu trocken für eine gute Pilzausbeute war, hat der Regen der letzten Tage offenbar doch noch viele Exemplare aus dem Boden schießen lassen. So fand André Lang aus Zwönitz einen riesigen Steinpilz. "Der Pilz hatte einen Hutdurchmesser von 32 Zentimetern und wog 1,35 Kilogramm. Gefunden wurde er in der Nähe von Lößnitz", schreibt Lang der "Freien Presse". Der Pilz wurde zu einer leckeren Mahlzeit verarbeitet. Gleichfalls kann Frank Demmler die vermehrten Pilzfunde in den heimischen Wäldern bestätigen. Der Pilzsachverständige aus Lauter-Bernsbach ist regelmäßig in der Region unterwegs. Auch er macht die Niederschläge der vergangenen Tage für die guten Erträge verantwortlich. Er selbst konnte zwischen Bockau und Jägerhaus einen "Steinpilz-Drilling" finden. Die drei zusammengewachsenen Pilze brachten 1,2 Kilogramm auf die Waage. (tjm)

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