Führungen im Besucherbergwerk Pöhla möglich

Zinnkammern dürfen wieder besichtigt werden - Anzahl der Gäste bleibt vorerst allerdings begrenzt

Pöhla.

Es geht wieder los. Dieser Satz geht Frank Weißflog, dem Vorsitzenden des Betreibervereins vom Besucherbergwerk Zinnkammern Pöhla, mit Erleichterung über die Lippen. Lang erschien den Bergleuten die coronabedingte Zwangspause, die natürlich auch für das Besucherbergwerk galt. Das ist nun vorbei, wenngleich auch fürs ehemalige Uran-Bergwerk für die nächste Zeit ein spezielles Hygiene- und Abstandskonzept erstellt werden musste. "Für die Fahren mit unserer so schon engen Grubenbahn war dies natürlich sehr schwierig", sagt Weißflog.

Doch es geht. Ab Samstag wird das Besucherbergwerk Pöhla öffnen und wieder 10 und 14 Uhr Führungen anbieten. Maximal zehn Personen können dann mit einem Zug in den Berg befördert werden, drei Personen pro Waggon und mit Mund-Nasen-Schutz. Das sei die Voraussetzung. Dafür fahren zwei Züge pro Führung in den Berg und auch zwei Bergführer sind dabei. Heißt: Maximal 20 Gäste, in zwei Gruppen von je zehn Personen. "Unten ist dann wieder genug Platz, um auf Abstand zu bleiben", so Weißflog. Empfohlen wird den Gästen, sich telefonisch anzumelden, um nicht umsonst aufs Schachtgelände zu fahren. Wie es mit den geplanten Veranstaltungen und Konzerten unter Tage weiter geht, sei völlig offen. Schon jetzt gebe es aber 8000 Buchungen für die Adventszeit. (matu)

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