Intensivmediziner über Corona-Situation: "Der Zustrom hält weiter an"

Der Ärztliche Direktor und Intensiv-Mediziner Jan Wallenborn über die Corona-Situation am Helios-Klinikum Aue

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2424 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    BuboBubo
    02.11.2020

    Haju,

    Sie hätten Ihren Post @ALLE adressieren sollen.

  • 3
    3
    Haju
    02.11.2020

    @DerGebirger
    Natürlich müssen wir hin zu einer funktionierenden Freiwilligkeit, wenn wir nicht einen Lockdown nach dem anderen haben wollen – eigentlich hätte es das ja schon 2017/ 18 gegeben haben müssen: ausgewiesene Grippetote ca. 1700; geschätzt 25Tausend.
    In Ostasien macht man das ja – bedingt auch durch andere Virenepidemien, die sich aber nicht über die Welt ausgebreitet haben – sehr gut: wer kennt ihn nicht schon seit Jahren, den Japaner mit Maske bei Menschenansammlungen auch ohne behördliche Warnungen. So etwas (nebst Kontaktreduzierung) könnte ich mir hier in Zukunft jedes mal zur Grippesaison in Zukunft auch vorstellen!
    Auch in Schweden scheint es zu funktionieren: 2.Welle bei den Infektionen so hoch wie im Frühjahr (damals aber noch zu wenig Tests); 2.Welle bei den belegten Intensivbetten: kaum erkennbar; 2.Welle bei den Toten: nicht vorhanden. Ob wenigstens da der Eindruck eines Vielfachen an Toten im Vergleich zu Deutschland geholfen hat?

  • 1
    3
    Haju
    02.11.2020

    Ich denke, es haben beide Parteien Recht:
    Natürlich haben wir ganz klar eine 2. Welle – die Infektionszahlen sind drei mal so hoch wie im Frühjahr, aber die Zahl der wegen Corona gleichzeitig belegter Intensivbetten ist andererseits geschätzt halb so groß (Maximum von 2933 am 18.04. und da hatten aber nur 1290 Einrichtungen am neu geschaffenen Meldesystem DIVI teilgenommen; jetzt haben wir 2061* belegte Intensivbetten bei 1666 teilnehmenden Einrichtungen; Tendenz natürlich stark steigend*). Es wird also auch ursächlich mehr getestet; weiterer Beleg: zu Versuchszwecken wurden wohl in Bayern systemfreie Schulklassen getestet (insgesamt wohl ein paar tausend Schüler) mit dem Ergebnis einer so nicht erwarteten relativ hohen Zahl an positiv getesteten. Auch Greta hatte nach eigenen Angaben wohl leichte Symptome, blieb vorsorglich allein zu Haus, für einen Test auch für sie gab es – wie bei unzähligen anderen! - aber noch keine Kapazitäten.
    * ganz klar ein berechtigter Lockdown-Anlaß

  • 3
    5
    Echo1
    02.11.2020

    @Der Gebirger wo sehen Sie nur massive Verstösse? 95 % der Bevölkerung hat sich an die Massnahmen gehalten. So sehe ich das. Die jahreszeitlich bedingte Zunahme ist
    normal. Die Ärzte und unser Gesundheitssystem packen das. Wie jedes Jahr. Nicht immer auf den Nebenmann, dem Kleinen hauen, weil der mal die Nase zum Luftholen aus der Maske rausgehalten hat.
    Gern würde ich mal Erfolgsmeldungen hören. Wieviel Covid19-Behandelte wurden aus dem Krankenhaus gesund entlassen?
    Wie geht es den meisten positiv Getesteten?

  • 8
    6
    DerGebirger
    02.11.2020

    @UwesZeitung:

    Um auf ihre Frage bzgl. der Maßnahmen Bezug zu nehmen, zitiere ich Herrn Wallenborn:

    "Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass die Einhaltung der Maßnahmen wie das Tragen von Mund-Nasen-Schutz, genügend Abstand und freiwillige Kontaktreduktion ausreichen würde, um eine weitere Ausbreitung einzudämmen. Die Erfahrungen der letzten Wochen haben uns jedoch gezeigt, dass diese Einsicht nicht überall gegeben ist und Diskussionen darüber zur Tagesordnung gehören. Aus diesem Grund sind behördliche Anordnungen notwendig."

    Das ist die Krux. Viele Menschen sind nicht mal bereit, einfachste Maßnahmen mitzutragen (AHA-Regel im privaten Bereich, MSN in öffentlichen Bereichen). Wenn sich die Situation verschärft und die Behörden sich dann verzwungen sehen, striktere Maßnahmen zu erlassen, dann wird wieder laut geschrien und es treffen sich, wie in Aue am So., 550 Leute ohne MNS auf engsten Raum.

    Das ist so widersprüchlich und bringt mich zum Verzweifeln...

  • 9
    5
    tbaukhage
    02.11.2020

    @OlafF: Auch ich kann die Aussagen des Arztes durchaus verstehen!
    Am Freitag hatten wir 1800 Corona-Intensivpatienten, vor 10 Tagen 940 und noch zehn Tage zuvor waren es 470. Sollte sich diese Verdopplung aller 10 Tage fortsetzen, haben wir in 5 x 10 Tagen (=Weihnachten) ca. 57.000 Corona-Intensivpatienten, die wir dann jeweils zu zweit in die 29.000 deutschen Intensivbetten legen.
    Gestern waren es übrigens bereits fast 2100 durch COV19-Patienten belegte Intensiv-Betten…

    Mal 5min Zeit nehmen: —> https://www.youtube.com/watch?v=DXZKUGZ3Lxw&feature=youtu.be

  • 5
    9
    JochenV
    02.11.2020

    Pixelghost, mir scheint, wenn die sogenannten(pcr) Positivtests (Inzidenzen) ihrer funktionellen Ableitung gemäß von der gefahrenen Testanzahl, also korrekt, indiziert wären, gäbe es keine Probleme. Aber durch Indizierung auf die Einwohner wird verschleiert, dass die erhöhten angeblichen Positivtests durch den langfristigen Riesenanstieg der Tests bzw Testaufarbeitungen verursacht sind, und der ist nicht von der Bevölkerung, sondern von der Regierung zu verantworten (übrigens auch in seinen Riesenkosten). Wieso also das keineswegs von Medizinern verschriebene Bürgerbashing einschl 'Maßnahmen' wie Lockdowns?

  • 13
    5
    GPZ
    01.11.2020

    @censor: Die Tests wurden in der Anzahl linear erhöht. Die Fallzahlen steigen aber exponentiell. Könnte Sie das bitte erklären?

  • 6
    12
    OlafF
    01.11.2020

    Ich kann die Aussagen des Arztes durchaus verstehen. Sein Standpunkt als Chef kann kaum anders sein. Er hat nicht nur Verantwortung für die Patienten seiner Klinik, sondern auch für die Wirtschaftlichkeit seines unternehmerisch geführten Klinikums und damit auch für sein Personal.
    Das frühzeitige Separieren von Patienten bereits in der NA und MNS für alle Patienten und Personal, mindert das Risiko einer sogenannten nosokomialen Infektion und die Strategie gibt es bereits seit Jahren. Und sie sollte fortgesetzt werden. Nur was das ganze damit zu tun, das Leben mit einem Virus zu führen, welcher nach Angabe von Prof. Ioanndis in Auswertung der neuesten Studie der WHO zeigen, dass das Coronavirus zwar tödlicher als die Grippe ist - jedoch nicht so gefährlich, wie bisher angenommen. (Jan Wendt)
    Vielleicht liegt die Ursache nicht am Gesundheitswesen, sondern...

    https://www.welt.de/politik/article205283507/Merkel-in-Davos-Gesamte-Art-des-Lebens-in-naechsten-30-Jahren-verlassen.html

  • 8
    13
    KTreppil
    01.11.2020

    Die Anzahl der Tests, die Gründe für einen Test, die Zuverlässigkeit der Tests u.ä. Fragen, sind Fragen, die man schon stellen darf und beantwortet bekommen sollte ohne gleich wieder in die Leugner-Ecke gestellt zu werden.
    Vielleicht wäre es einfach für viele Menschen transparenter, wenn nicht immer nur mit den Zahlen der Neuinfektionen gewedelt wird.
    Der Landkreis Zwickau z.B.veröffentlicht die Corona Zahlen relativ transparent. Man kann da auch täglich Veränderungen bei den stationären Fällen ablesen. (Übrigens gingen die innerhalb dieser Woche erfreulicherweise zurück) Jedenfalls kann man so besser ein Bild von der Lage vermitteln, Fakten liefern, die wirklich für sich sprechen und die Menschen sensibilisieren, wenn man will...
    Natürlich ist ethisch richtig, was der Arzt sagt, es ist tragisch, wenn sich z.b. jemand durch die Chemo gekämpft hat und dann, egal ob an oder mit C., stirbt. Dennoch müssen effektivere Wege gefunden werden, dies zu vermeiden, als Lockdowns und Verbote.

  • 29
    12
    TWe
    01.11.2020

    @censor
    Mit Ihrem Link haben Sie meine lang gehegte Vermutung, dass Sie Ihre Ausbildung offenbar auf der "Youtube-Akademie" genossen haben, nun endlich bestätigt.

    Von Ihrer geballten fächerübergreifenden und detailbasierten Sachkenntnis bin ich schon seit Wochen geplättet.

  • 26
    16
    Pixelghost
    01.11.2020

    @Echo1, das ein Arzt zur Vorsicht mahnt ist richtig. Und wie ist das mit der Vorsicht? Wer ist denn vorsichtig? Denn wenn ALLE vorsichtig wären - und dazu gehört nun mal der richtige Gebrauch des Mund-Nasen-Schutzes UND des Abstandes zu anderen - dann gäbe es diese Infektionszahlen nicht und auch keine Angstmacherei.

    Und Angst haben einige hier wovor? Vor marginalen Einschränkungen? Davor, dass der Baumarkt wieder zu macht?
    Für einige geht es, bei Ansteckung, um ihr Leben.

    Und da es ja nicht wenige mit der Vorsicht nicht so genau nehmen, werden die Todesfälle zunehmen.

  • 18
    12
    tbaukhage
    01.11.2020

    @Censor:
    "Wer aber ... die Testzahlen um das 3-4fache nach oben treibt" ... In den vergangenen drei Wochen stiegen die Testanzahlen um 6,4%, 5,7% und 7,3%

    "...muss sich ... nicht über steigende Fallzahlen wundern." ... Die Fallzahlen stiegen im gleichen Zeitraum um 81%, 47% und 97%.

    Irgendeine sinnvolle(!) Erklärung dazu?

  • 20
    16
    Echo1
    01.11.2020

    Wenn ein Arzt das Leiden der Patienten sieht, kann ich mir schon vorstellen, dass er zur Vorsicht mahnt. Ist doch richtig.
    Das Interview gibt aber nicht her, dass man Panik und Angst machen muss. Die Mediziner machen ihren Job. Es gibt keine Überlastung dieser Klinik.
    Die Panik macht die Politik.
    Erinnern möchte ich noch mal an das Interview mit dem Chefarzt des HBK Zwickau, der sich gegen Angstmacherei ausgesprochen hat.

  • 13
    40
    censor
    01.11.2020

    Bubobubo - Können Sie sich nicht denken, wer es "ersetzt" hat? Man findet nur, wonach man auch sucht.

    Die Labore sind mit den wöch. Mio-Tests auf SARSCov2 bereits hoffnungslos überlastet u verfügen nach eig. Angaben schon seit April (!) nicht mehr über notwendige Reagenzien, um spezifisch auf SARSCov2 zu testen, sondern testen nur noch auf ein bestimmtes Gen, das auch in anderen Coronaviren vorkommt.
    Video: https://www.youtube.com/watch?v=cFAq8CqN1Gg ab min.7:25 findet sich ein Screenshot einer (inzw. von der Plattform d. MVZ gelöschten) Mitteilung des MVZ Augsburg - des Labors, welches wegen mehrfach falsch positiver Tests in die Schlagzeilen kam.
    Diese (auf fehlenden Labormaterialien beruhenden) falsch positiven Ergebnisse sind kein Einzelfall, denn "auch andere Labore hätten Schwierigkeiten wegen Personalmangels u fehl. Reagenzien, in der gewohnten Qualität zu testen". (Quelle: BR Nachrichten 28.10.2020)
    Und Sie fragen, warum man keine Influenza mehr findet?

  • 53
    12
    Chiemsee
    01.11.2020

    Kann es nicht sein, dass durch MNS und Abstandsregeln die Anzahl der Grippe-Erkrankungen nicht so hoch ausfallen wird?
    Also noch ein Grund MNS zu tragen.
    Upps, wird den "Hobby-Virulogen" nicht gefallen.
    Darf ja nicht sein, den MNS ganz gut zu finden.
    Ist für mich übrigens das kleinere Übel. Mir liegt nämlich viel an meiner Familie, meinen Freunden und Kollegen. Für sie trage ich gerne MNS und halte Abstand.

  • 46
    14
    BuboBubo
    01.11.2020

    @censor: "Wir haben eine normale Herbstgrippesaison, wobei die bisher 'übliche' Influenza offenbar durch das Coronavirus ersetzt wurde,..."

    Aha. Und wer bitte hat das Influenza-Virus durch das Coronavirus ersetzt? War das Bill Gates? Sind demzufolge Grippeimpfungen vollkommen unnötig geworden?

    Da Sie gerne das RKI (und dann meist falsch) zitieren, will ich auch mal - aber richtig:

    "Als Grippewelle wird der Zeitraum erhöhter Influenza-Aktivität bezeichnet. Die jährliche Grippewelle hat in den vergangenen Jahren meist im Januar begonnen und drei bis vier Monate gedauert."

    Wir haben November.

  • 18
    53
    censor
    01.11.2020

    Bubobubo - Wer immer es war, der bereits damals die Meldungen kaum noch ertragen konnte - er wird sich heute bestätigt fühlen, denn so nach u nach sickert durch, dass die steigenden u steigenden Fallzahlen offenbar wesentlich auf exzessives Testen mit einem ungenau arbeitenden Verfahren zurückzuführen sind - u außerdem Mehrfachtestungen der selben Personen u Laborrückstaubedingt entstandene Nachmeldungen beinhaltet, die lt. RKI nicht aus den aktuellen Zahlen herausgerechnet werden.

    Wir haben eine normale Herbstgrippesaison, wobei die bisher "übliche" Influenza offenbar durch das Coronavirus ersetzt wurde, denn insgesamt sind die Atemwegsinfektionen lt. RKI in der 43.KW ggü der Vorwoche sogar leicht gesunken.

    Wer aber in der "coronafreien" Zeit die Testzahlen um das 3-4fache nach oben treibt, muss sich bei einsetzender Herbsterkältungswelle nicht über steigende Fallzahlen wundern. Im Gegenteil: das war zu erwarten und wurde erwartet.

  • 10
    12
    Haju
    01.11.2020

    @JochenV
    Also die 25Tausend Toten der Grippewelle von 2017/ 2018 wurden anhand der Übersterblichkeit zur Grippezeit geschätzt*. Höchstens ein Fußballspieler, der mit Grippe plötzlich während des Spiels tot zusammenbricht (ja, so schnell kann das plötzlich gehen!), wird da in jedem Fall nochmal getestet, so daß dann nicht nur Herz-/ Organversagen auf dem Totenschein stehen dürfte.
    *Nur Medien, nicht Ärzte bzw. medizinische Analysten (für die sind das ganz klar Grippetote) bemängeln, daß das ja gar nicht auf den Totenscheinen stand.

  • 8
    8
    JochenV
    01.11.2020

    Der von Ihnen zitierte Satz, @Gebirger, hat mir auch zu denken gegeben. Da scheint mir eine Interpretationsbreite zu sein. Was sagt eigentlich das die Totenscheine regelnde Recht über die zu protokollierende Todesursache ?

  • 6
    34
    Haju
    01.11.2020

    Auch Trump meint ja, wenn in Deutschland ein schwerkranker (oder sehr alter – 85% der Corona-Toten in Deutschland sind älter 70 Jahre) Mensch auch noch Corona bekommt, dann sagen sie in den USA, daß Corona dann an allem Schuld sei.

  • 37
    14
    BuboBubo
    01.11.2020

    Angesichts dieser nüchternen und unaufgeregten Antworten lassen sich manche Kommentare der MNS-Gegner, Corona-Verharmloser und Querulanten noch besser einordnen.

    Wie empörte sich doch ein Bodo-Schiffmann-Fan am 7. August anlässlich einer Meldung über 36 (!) neue Corona-Fälle in Sachsen?

    „Jedenfalls kann ich diese auf uns nieder prasselden (sic!) Fallzahlen - die nur aufgrund eines positiven Tests generiert wurden - kaum noch ertragen.“

    Der Arme – wie wird er jetzt wohl leiden…

  • 12
    35
    UwesZeitung
    01.11.2020

    @dergebirger: ich gebe Ihnen schon grundsätzlich Recht mit ihrer Schlussfolgerung. Und jeder Tote , egal an welcher Krankheit oder Unfall verstorben, ist tragisch und einer zuviel. Die Frage ist aber doch eine andere , rechtfertigen die Ansteckungen, die Erkrankungen und letztendlich die an den sonstigen schon immer eingetretenen Todesfällen prozentual die Gesamtheit der ganzen Maßnahmen, die führt diese eine Krankheit ergriffen werden und unser Leben in der Art einschränken. Ich füge mal noch einen Link an, geschrieben von einem freien Journalisten, der sich Mühe gegeben hat und die Daten, die nur Sat aircraft von den Ministerien herausgegeben werden, zu recherchieren und zusammenzufassen. Fürs Lesen braucht man etwas Zeit, vielleicht hat der INTRESSIERTE aber dann die Möglichkeit, seine Meinung zu reflektieren und zu ordnen.

    https://www.achgut.com/artikel/saechsischer_corona_zahlensalat

  • 109
    15
    DerGebirger
    01.11.2020

    „Der Tod ist dennoch eine Folge der Covid-19-Infektion, denn ohne diese wäre es nicht zu einer akuten Verschlechterung der chronischen Erkrankung gekommen, und der Patient wäre dann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch am Leben.“

    Danke für diese Worte! Ich kann Sätze wie „der ist doch nur(!!!) mit COVID-19 gestorben, nicht an!“ nicht mehr hören. Ich meine, was heißt hier „nur“?! Der Mensch ist tot, für immer weg, aus dem Leben und seiner Familie gerissen. Wie kann man dann so enpathielos sein und sagen, er sei ja „nur mit COVID-19“ gestorben. Laut Studien würden die meisten dieser Menschen noch min. ein Jahrzehnt länger leben. Ich persönlich fände das schon ziemlich scheisse, 10 Jahre weniger zu haben.