Johanniter bauen neue Sozialstation

Grundsteinlegung in Zwönitz soll Glück bringen

Zwönitz.

Wenn ein neues Haus gebaut wird, ist es gut, das Glück auf seiner Seite zu haben. Damit dies gelingt, hat Erik Schreier, Mitglied des Kreisvorstandes der Johanniter Erzgebirge, zur Grundsteinlegung für die neue Sozialstation der Johanniter in Zwönitz eingeladen. "Einen Grundstein zu legen, bringt Glück. Dieser Brauch wird schon in der Bibel erwähnt", erklärte Schreier den erneuten Feier-Termin. Denn bereits am 26. April hatte er zum ersten Spatenstich eingeladen. "Im Oktober oder November hoffe ich, dass wir erneut feiern dürfen, wenn das Richtfest ansteht", so Schreier. Während der Grundsteinlegung wurde eine Zeitkapsel in der Bodenplatte versenkt. "Sie enthält unter anderem Gegenstände der Johanniter- Sozialstation, von der Kita und eine Tageszeitung", erläuterte Schreier.

Der Zwönitzer Bürgermeister Wolfgang Triebert (CDU) freute sich über den Neubau in seiner Stadt: "Damit setzen die Johanniter fort, was sie mit dem Mehrgenerationenhaus begonnen haben. Das ist so stark gewachsen, dass die Sozialstation ein eigenes Gebäude benötigt." Mit dem Neubau werde das Netz der sozialen Versorgung dichter. Da immer mehr Menschen im Alter auf Hilfe angewiesen sind, sei dieses Engagement der Johanniter sehr wichtig, erklärte er.

Der Neubau neben dem Mehrgenerationenhaus wird rund 1,2 Millionen Euro kosten. Außer der modernen Sozialstation entstehen eine Tiefgarage mit Stellplätzen für den Pflegedienst und Räume für einen Einsatzdienst. Zudem soll eine neue Kindertrauergruppe einen Platz finden. Das Mehrgenerationenhaus will künftig mit mehr Räumen seine Angebote erweitern. (tjm)

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