Kreisel am Zeller Berg kommt nicht

Neue Abbiegespuren sollen Staus vermeiden helfen

Aue-Bad Schlema.

Kein Kreisverkehr am Zeller Berg in Höhe der Schwimmhalle. Stattdessen soll dort auch künftig eine Ampel den Verkehr auf der Staatsstraße 255 regeln. Das hat der Stadtentwicklungsausschuss der Großen Kreisstadt Aue-Bad Schlema beschlossen. Ziel ist, Staus an dieser Stelle zu vermeiden. Das soll nun mit einem Ausbau der Kreuzung von Dr.-Otto-Nuschke-Straße, Robert-Koch-Straße und Gartenstraße erreicht werden. Dazu gehören neue Abbiegespuren und eine optimierte Lichtsignalanlage.

Stadträtin Heidemarie Bamler (Linke) hatte sich bis zuletzt für den Kreisel stark gemacht. "Ein Kreisverkehr ist ein sehr durchlässiger Knotenpunkt. Es kommt kaum einmal zu Stau", sagte sie. Ein Vertreter des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), das für die Planungen zuständig ist, gab ihr recht, führte jedoch an, dass der Bau eines Kreisverkehrs an dieser Stelle zu teuer werde, weil man dafür noch Grundstücke ankaufen müsse. Außerdem sei der Kreisel ungünstig für die Durchfahrt von Rettungsfahrzeugen, die mit hohem Tempo zum Helios-Klinikum müssen. Die Variante mit Ampel soll immerhin noch 1,6 Millionen Euro kosten. Gebaut wird in den nächsten Jahren. (mu)

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