Lob für Discounter-Pläne: Penny will in Aue erweitern

Der Lebensmittelhändler will seinen Markt in der Stadt deutlich vergrößern. Der OB wertet das als gute Nachricht. Kunden müssen aber mit einer kurzen Schließzeit rechnen.

Aue.

Der Lebensmittel-Discounter Penny darf seinen Markt an der Bockauer Talstraße (B 283) in Aue erweitern. Einem entsprechenden Bauantrag hat der Stadtentwicklungsausschuss in seiner jüngsten Sitzung zugestimmt. Das Unternehmen plant, seine Filiale in der Stadt um mehr als ein Drittel zu vergrößern - von derzeit 538 auf dann 746 Quadratmeter.

Im Zuge der Arbeiten soll der Markt umgestaltet werden und die derzeit leerstehende Fläche der ehemaligen Fleischerei entfallen. Diese wird künftig dem Verkaufsraum des Discounters zugeordnet. Das heißt, der Markt dürfte deutlich geräumiger werden. Die äußere Hülle des Gebäudes - Penny ist in Aue in das Untergeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses eingemietet - bleibt im Zuge der Umgestaltung laut Stadtverwaltung aber unverändert.

Wie eine Unternehmenssprecherin von Penny auf Anfrage erklärt, ist der Markt derzeit zu klein, um "den heutigen Anforderungen an einen modernen Lebensmitteleinzelhandel" zu genügen. Deshalb sei die Vergrößerung angedacht, berichtet Anja Schwerdtfeger. Im Zuge der Arbeiten entfällt auch der Pfandraum; die Pfandannahme wird in den Lagerbereich verlegt.

Unklar ist bislang, wann die Arbeiten starten. Laut Sprecherin Anja Schwerdtfeger läuft aktuell die Genehmigungsphase, weshalb man zum Startschuss für den Umbau noch keine Angaben machen kann. Die Bauarbeiten will Penny - so weit möglich - während des laufenden Betriebs durchführen. Aber: "Wir gehen davon aus, dass es zu einer Schließung von zwei bis drei Wochen kommen wird", sagt sie.

Lob für die Pläne des Discounters kommt aus dem Rathaus. Mit Blick auf den leerstehenden Fleischer habe man "schon viele Monate auf den Antrag gewartet", sagt der Oberbürgermeister von Aue-Bad Schlema, Heinrich Kohl (CDU). Der Markt sei ein wichtiger Nahversorger. "Und für mich ist das ein Beitrag zur Vermeidung von Leerstand."

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