Radwege sollen Berge verbinden

Konzeption für Region Kuhberg mit drei Orten

Schönheide.

Was Radwege betrifft, ist die Region um den Kuhberg bei Stützengrün "ein großer weißer Fleck auf der Landkarte", sagte Matthias Lohr, der als Planer von der Projekta Auerbach die Radwegekonzeption "Berge verbinden - Steinberg/Kuhberg" gemeinsam mit und für die Gemeinden Stützengrün, Schönheide und Steinberg (Rothenkirchen) entwickelt hat, zur jüngsten Sitzung des Gemeinderates von Schönheide.

2017 gab es erste Beratungen zur Konzeption. Seitdem wurden Anfänge mit Projektabschnitten gemacht. So der Bahnlweg zwischen Rothenkirchen und Stützengrün oder der Gartenweg in Schönheide. Die drei Gemeinden Stützengrün, Schönheide und Steinberg gehören der Kuhberggemeinschaft an, namensgebend ist die 794 Meter hohe Erhebung an der Grenze zwischen Vogtland und Erzgebirge. "Eine landkreisübergreifende Konzeption bedeutet natürlich mehr bürokratischen Aufwand, doch gerade bei dem Radweg zwischen Stützengrün und Rothenkirchen haben wir gute Erfahrungen gemacht", so Lohr.

Perspektivisch sollen die Radwege der Kuhbergregion auch einen Lückenschluss zu den sogenannten Premiumradwegen wie Mulderadweg, Göltzschtalradweg und Karlsroute schaffen. Im Plan sind außerdem Verbindungen hinein ins Zwickauer Land. Orte wie Schönheide würden dabei laut Lohr "über einen großen Schatz verfügen, die Trassen ehemaliger Schmalspurbahnen".

Für nächstes Jahr ist die Realisierung eines weiteren Abschnitts in Schönheide von Neuheide nach Stützengrün geplant. Insgesamt hat Schönheide drei Abschnitte geplant, Stützengrün neun, Rothenkirchen sechs. Die Planungen gehen davon aus, dass die Umsetzung noch mindestens fünf Jahre dauert. (ike)

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