Rennrad-Fahrer dürfen diesmal wieder mit ran

Die Zwönitztal-Radtour bietet nach drei Jahren Pause eine Strecke für sportlich ambitionierte Starter, die auf schmalen Reifen unterwegs sind. Ein Verein zeichnet für die Offerte verantwortlich.

Zwönitz.

Wenn am 30. Juni die Zwönitztal-Radtour ihre elfte Auflage erlebt, ist einer besonders aufgeregt: Thomas Glöckner vom Vorstand des RSV Erzgebirge in Zwönitz. Denn er und sein Verein zeichnen für eine Renaissance verantwortlich: Das erste Mal seit drei Jahren wird es wieder eine ausgedehnte Sportstrecke für Straßenradfahrer geben. 102 Kilometer am Stück haben Glöckner und seine Mitstreiter dafür aufgetan.

"Es war uns eine Herzensangelegenheit", sagt der begeisterte Radfahrer. Denn immer schon wirkte der RSV Erzgebirge an der Zwönitztal-Radtour mit. "Meist im Sportzentrum bei Start und Ziel mit einem Info-Stand." Diesmal bringe man sich nun aktiv ein - als Streckenbastler neben dem Vater-Sohn-Gespann Neukirchner, die alle anderen Touren suchen und akribisch planen. Haupt-Organisator Jens Roth erklärt, wie es zur Wiederauflage der Sportstrecke kommt: "Die Nachfragen rissen einfach nicht ab." Doch in den vergangenen Jahren sei es unter anderem aufgrund zahlreicher Baustellen in der Region kaum möglich gewesen, eine so ausgedehnte Runde zu finden, auf der schmale Reifen ungehindert rollen können. "Jetzt aber haben wir diese sportliche Offerte wieder ins Programm aufgenommen und freuen uns, mit dem RSV einen Partner für speziell dieses Angebot gefunden zu haben."


Thomas Glöckner ist zuversichtlich, dass am 30. Juni auf dem langen Kanten alles reibungslos läuft. Stationen der Sportstrecke sind Zwönitz, Hartenstein, Aue, Bad Schlema, Bockau, Sosa, Antonshöhe, Rittersgrün, das Oberbecken in Markersbach und die dortige Rast nach etwa zwei Dritteln der Route sowie danach noch der Restweg über Scheibenberg und Schlettau zurück nach Zwönitz. "Auch bei uns im Verein verbringen viele Mitglieder und auch Leute im mittleren Semester, die sich fit halten wollen, zu Trainingszwecken sonntags schon mal vier Stunden im Rennradsattel. Deshalb entschieden wir uns, die große Strecke zu suchen." Er freue sich auf die Premiere. "Wir fahren natürlich alles noch mal genau ab", sagt Glöckner als Vorstandsmitglied des rund 130 Mitstreiter zählenden Vereins, zu dem auch eine Abteilung für Nachwuchsförderung gehört. Vor allem auf eine gute Ausschilderung komme es am 30. Juni an. "Ich denke, das kriegen wir alles gut hin." (ane)www.zwoenitztal-radtour.de

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