Sachsens höchster Wasserfall in Blauenthal wieder versiegt

Dem beliebten Ausflugsziel im Eibenstocker Ortsteil fehlt schon wieder das Wasser, um sprudeln zu können. Eine schnelle Lösung scheint nicht in Sicht.

Eibenstock.

Die aktuelle Situation am Wasserfall in Blauenthal lässt sich so beschreiben: Regnet es stark, wird er seinem Namen gerecht. Bleibt das Nass von oben aus, versiegt er wieder. In der Hoffnung, dass es wieder sprudelt, wollten auch Leser der "Freien Presse" das Naturschauspiel besuchen und waren verärgert, weil sie zwar Parkgebühren bezahlen mussten, aber nichts von Sachsens größtem Wasserfall zu sehen bekamen. Auch Uwe Staab, Bürgermeister der Stadt Eibenstock, zu der Blauenthal gehört, ist unzufrieden damit, dass es trotz der Bauarbeiten in diesem Sommer am Wasser zuführenden Toelleschen Graben zu keiner Lösung kam. "Der noch immer trockene Waldboden saugt das Wasser regelrecht auf", erklärt er. Möglich wäre zwar, einen anderen Zufluss von Wildenthal her zu bauen. Aber: "Der wäre viel zu teuer."

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