Spielepark "Fundora" weckt großes Interesse

Viele loben Investition am Filzteich in Schneeberg - andere äußern Kritik

Schneeberg.

In Schneeberg soll bald Sachsens größter Indoor-Erlebnispark öffnen. Diese Mitteilung, die die Stadtwerke Schneeberg am Donnerstag verbreiteten, hat ein ungeahntes Echo ausgelöst. Allein die von "Freie Presse" veröffentlichten Texte und Fotos über die neue Spielewelt namens "Fundora", die am 26.August im alten Sportpark am Filzteich ihren Betrieb aufnimmt, sind im Internet zig tausendfach gelesen und in den sozialen Netzwerken hunderte Mal kommentiert worden - zum Großteil positiv.

"Das ist nicht nur vielversprechend, das ist einfach gigantisch", schreibt beispielsweise ein Facebook-Nutzer. Ein anderer kommentiert: "Das ist ja mal ne richtig coole Idee, meine zwei Jungs freuen sich schon." Eine Frau erklärt: "Also Schwarzlicht-Minigolf find ich ja sehr interessant."

Die Stadtwerke als Betreiber haben in den Freizeitpark knapp fünf Millionen Euro investiert. Er soll auf gut 3500 Quadratmetern insgesamt acht Großspielgeräte bieten, darunter ein großes Abenteuer-Labyrinth, Minigolf mit Schwarzlicht und 3D-Effekten und ein Spielbereich mit Laserlicht. An der "Laserlight-Mission" genannten Station müssen Besucher sich etwa durch Lichtstrahlen bewegen, ohne diese zu berühren.

Bei einigen Erzgebirgern stößt die Spielewelt aber auf Skepsis. So bemängeln manche, die Eintrittspreise seien zu hoch. "Familien mit vier Kinder zahlen 58 Euro. Nicht ein bisschen teuer, wenn man nicht den ganzen Tag bleibt?", so ein Nutzer. Ein anderer sagt: "Da brauchst du das erste Jahr nicht gehen, weil du vor Menschenmassen nirgends rankommst."

Laut Stadtwerken orientieren sich die Preise an anderen Indoor-Spielparks. Geschäftsführer Gunar Friedrich sagt aber: "Wir sind mit Abstand günstiger." Man wolle kostendeckend arbeiten. Bei einer angepeilten Besucherzahlen von 100.000 Leuten im Jahr sei das gewährleistet. Um längere Wartezeiten und andere Probleme in der Anfangszeit zu vermeiden, dürfen sich zunächst nur 600 Gäste gleichzeitig in der Halle aufhalten. Leiter der neuen Erlebniswelt wird Robert Friedrich, der Sohn von Gunar Friedrich.

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