Staatsanwaltschaft ermittelt nach tödlichem Unfall

Auf einer Kreuzung bei Schneeberg ereignete sich im Oktober eine schwere Karambolage. Wie es dazu kommen konnte, prüfen derzeit die Behörden.

Schneeberg.

Blumen, Kerzen und ein kleines Holzkreuz - mehr erinnert nicht an den schweren Verkehrsunfall auf der Weißbacher Kuppe bei Schneeberg, bei dem eine junge Frau (35) ihr Leben verlor. Am Abend des 14. Oktobers war auf der Kreuzung von Bundesstraße 93 und Zubringer (S282) ein Transporter mit einem Kleinwagen zusammengestoßen. Wie es dazu kommen konnte und ob möglicherweise ein strafbares Verhalten vorliegt, ermittelt jetzt die Chemnitzer Staatsanwaltschaft - wie in der Regel üblich bei tödlichen Unfällen.

Nach Angaben der Polizei war der Kleinwagen auf dem Zubringer aus Richtung Autobahn unterwegs und hatte an der Kreuzung versucht, links abzubiegen. Dabei kam es zur Kollision mit dem Transporter, der aus Schneeberg kam und Vorfahrt hatte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Beifahrerin (35) im Kleinwagen so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Der Transporter hatte das Auto im Bereich der Beifahrertür getroffen.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft richten sich die aktuellen Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen die Fahrerin des Pkw, in dem das Unfallopfer saß. Ob es zu einer Anklage kommt, ist aber ungewiss. "Es steht noch das unfallanalytische Gutachten aus. Nach dessen Eingang wird das Verfahren abgeschlossen", erklärt die Oberstaatsanwältin Ingrid Burghart. Der Landkreis führt seit der Karambolage an der Unfallstelle vermehrt Tempokontrollen durch; im Frühjahr will die Behörde feste Blitzer aufstellen.

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