Stadt bringt Förderantrag für Digitalpakt auf den Weg

Schwarzenberg kann als Schulträger auf rund eine halbe Million Euro hoffen

Schwarzenberg.

Genau genommen sind es 482.695,23 Euro, die die Stadt Schwarzenberg als Träger von fünf Schulen aus dem Digitalpakt Schule der Bundesregierung beantragen kann. Die Zuwendung kann deshalb schon jetzt so genau beziffert werden, weil sie sich nach einer Pro-Kopf-Pauschale für die Schüleranzahl errechnet, erklärt Sylvia Mack, Hauptamtsleiterin der Stadt.

Das Geld ist dafür gedacht, die digitale Vernetzung der Schulen und deren Ausstattung mit digitaler Technik voranzutreiben. Dazu gehört auch die Anschaffung von interaktiven Tafeln und digitalen Arbeitsgeräten wie PC-Technik und auch Tablets.

Derzeit bereitet eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Schulen und der Verwaltung, den Förderantrag vor. "Gemeinsam wollen wir innerhalb dieser Arbeitsgruppe dann auch entscheiden, was für die einzelnen Schulen an digitaler Technik notwendig und sinnvoll ist", so Mack. So gebe es vielleicht an den Grundschulen einen höheren Bedarf an interaktiven Tafeln, an der Oberschule seien womöglich mehr mobile Endgeräte wie Tablets gefragt. Das sollen die Vertreter der Schulen mitbestimmen dürfen, da sie am Ende mit der Technik auch arbeiten werden, heißt es.

In Vorbereitung des Vorhabens ist zunächst von November 2019 bis März 2020 eine Analyse dessen erstellt worden, was an den Schulen an Technik bereits vorhanden ist. Nun werden - dem jeweiligen Bildungskonzept der Schulen entsprechend - die Vorstellungen und Ziele der künftigen Arbeit mit digitaler Technik zusammengefasst. "Im Programm hat auch der Ausbau der digitalen Vernetzung, basierend auf Leitungen, hohe Priorität", so Mack.

Im dritten Quartal soll das Beantragen des Förderzuschusses erfolgen. Doch schon jetzt sei klar, dass das Vorhaben gut das Anderthalbfache des Zuschusses an tatsächlichen Kosten verschlingt. "Einen Vorteil haben wir. Im Zuge des Breitbandausbaus in der Stadt für die unterversorgten Gebiete in den Ortschaften werden auch alle Schulen mit ans Glasfasernetz angebunden", betont OB Heidrun Hiemer. Die Umsetzung ist 2021/22 vorgesehen.

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