Vodafone nimmt neue Stationen in Betrieb

Mobilfunkbetreiber forciert Ausbau von 5G und LTE im Erzgebirgskreis - Vorhandene Standorte werden genutzt

Aue/Schwarzenberg.

Das Unternehmen Vodafone hat nach eigenen Angaben seine ersten 13 5G-Mobilfunkstationen im Erzgebirgskreis in Betrieb genommen. Diese neuen Stationen befinden sich unter anderem in Aue-Bad Schlema, in Schwarzenberg, in Raschau-Markersbach, in Zwönitz, in Schlettau und in Annaberg-Buchholz und versorgen erste Bewohner der hiesigen Region mit der mobilen Breitbandtechnologie 5G.

Innerhalb des Projekts "5G für den Erzgebirgskreis" will Vodafo- ne zunächst die bereits vorhande- ne Mobilfunk-Infrastruktur weitgehend mitnutzen und seine 5G-Antennen, wo es möglich ist, an den 151 Mobilfunkstandorten im Landkreis anbringen - zum Beispiel an Masten, Aussichtstürmen, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von öffentlichen Gebäuden und Wohnhäusern. Dies geschieht Zug um Zug.

Parallel zum Aufbau des 5G-Netzes ist geplant, auch das 4G-Netz, das LTE genannt wird, im Erzgebirgskreis auszubauen. Bis Mitte 2021 sollen 22 weitere LTE-Bauprojekte in die Tat umgesetzt werden. Dabei wird an 15 bestehenden Mobilfunkstationen erstmals LTE-Technologie installiert, darunter in Eibenstock, Aue-Bad Schlema, Raschau-Markersbach, Breitenbrunn, Johanngeorgenstadt, Annaberg-Buchholz und Crottendorf. Zudem werden an sieben vorhandenen LTE-Standorten zusätzliche LTE-Antennen angebracht, zum Beispiel in Breitenbrunn, in Johann'stadt und in Oberwiesenthal. Ziel dieser 22 Bauprojekte ist es laut Vodafone, LTE-Funklöcher zu schließen sowie Geschwindigkeiten und Kapazitäten im Versorgungsgebiet zu erhöhen. Das 5G-Netz ermöglicht Download-Geschwindigkeiten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde, ist also theoretisch zehnmal schneller als 4G. (bz/urm)

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