VORSICHT SATIRE: RÜCKBLICK AUF DIE WOCHE: Tierisch, tierisch

Eine Mini-Eule, ein Pferd und exotische Wanzen sorgen für Schlagzeilen. Überschwemmte Straßen ebenso.

Tierisch ging es diese Woche hierzulande zu. Den Auftakt machte Anton, ein Sperlingskauz im Auer Zoo der Minis. Na ja, eigentlich sorgte nicht er für die Schlagzeile, sondern seine Patin - Schauspielerin Teresa Weißbach. Dass ein sintflutartiger Regen, der über Aue niederging, nur wenig später gleich für die nächste Schlagzeile sorgte, konnte bei ihrem Besuch im Zoo noch keiner ahnen.

Sintflut? Arche Noah? Da war doch auch 'was mit Tieren? Mit einem Boot jedenfalls wären Anlieger der Bahnhofstraße in Aue perspektivisch wohl besser dran, wenn Wasserverband und Stadt das Problem mit den Überflutungen nicht endlich in den Griff bekommen.

Ganz gut im Griff hatten hingegen Besitzer ein ausgebüxtes Pferd, das zwischen Aue und Bernsbach auf der Straße spazieren ging und damit für Verkehrsbehinderungen sorgte. Am Ende ging es gut aus für den Vierbeiner. Feuerwehr und Polizei konnten wieder abrücken.

Und jetzt wird's exotisch: Die amerikanische Kiefernwanze erobert das Erzgebirge! Ihr lautstarkes Brummen hat einen Schwarzenberger in seinem Garten aufgeschreckt. Zum Glück hat er das Tierchen nicht gleich erlegt, sondern erst einmal recherchiert, um was es sich da handelt. Die Wanze gehört zu den Neozoen. Das sind Tierarten, die eigentlich nicht in Mitteleuropa beheimatet sind. Weil aber Waren rund um den Globus verschickt werden, kommen auch solche Exoten auf Umwegen hierher, und weil es nun auch im Erzgebirge immer wärmer wird, entscheiden sich nicht nur Wanzen, hier zu bleiben.

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