VORSICHT SATIRE: RÜCKBLICK AUF DIE WOCHE : Zapfenstreich(e)

Über die geplatzte Hochzeitsfeier, unverständliche Flugblätter und einen verwirrten Storch.

Es ist soweit: Mit einem großen Zapfenstreich wird heute im Erzgebirge der Titel "Unesco-Weltkulturerbe" gefeiert. Nun also sollen Touristen in großer Zahl herbeieilen, um das Erbstück zu bestaunen. Um diese neue Wertigkeit hervorzuheben, haben erste Waldbewohner damit begonnen, den Zapfenstreich zu vollführen - sprich die Zapfen anzustreichen. Aufwerten nennt man das. Es möge auch den Borkenkäfer blenden!

Leicht unterkühlt (nicht nur durch die Fahrt im Regen) war die Stimmung bei der Staffelstabübergabe für den Tag der Sachsen in Aue. Hing doch die Botschaft dran, dass die geplante "Hochzeitsfeier" von Aue-Bad Schlema ins Wasser fallen muss. Aus Sicherheitsgründen darf nur an einem Ort so richtig gefeiert werden. So viel zum Thema Fusion und gemeinsam geht alles besser?!

Für einen Böse-Buben-Streich haben die Lößnitzer das Flugblatt in ihrem Briefkasten gehalten. Darauf stand nämlich nur wirres Zeug. So wirr wie manche Umleitung aus dem Landesstraßenbauamt klingt. Damit versuchte man zu erklären, wie Autofahrer die ab Montag voll gesperrte B 101 in Grünstädtel umrunden sollen. Fliegen wäre das beste. Aber selbst das kann schief gehen, wie das Beispiel des leicht verwirrten Storches aus dem Tierpark Waschleithe zeigt. Er kann eigentlich gar nicht fliegen, weil er einen kranken Flügel hat. Doch beim Blick auf den Kalender dachte er sich wohl: Es ist Zeit, in den Süden aufzubrechen. Er kam allerdings nur bis ins Nachbardorf und wollte rückzu dann auch noch trampen.

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