Einstieg ins Thema Extremismus eskaliert

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Gäste an einer Schule vor Schülern sprechen. Doch dass ein Workshop so polarisiert, dass wenige Tage später der Kultusminister persönlich in der Klasse steht, schon.

68Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    4
    gelöschter Nutzer
    18.06.2019

    Aber ich bin ganz optimistisch. Immerhin haben fast 46% einen Kandidaten einer demokratische Partei gewählt.

  • 1
    5
    Distelblüte
    18.06.2019

    @Freigeist: Ich möchte nicht von Einzelfällen sprechen. Nach genauen Zahlen müsste ich erst suchen, aber Einzelfälle sind der falsche Begriff.
    Bei diesem Thema will ich mich hüten, von zu wenigen oder zu vielen auszugehen.
    Es sind nicht einzelne, und es sind nicht alle. Aber es sind zu viele, um sie einfach schulterzuckend zu ignorieren.

  • 1
    1
    Freigeist14
    18.06.2019

    Wollen Sie also die Einzelfälle pauschalisieren und auf die gesamte Gesellschaft schließen ? Z.B. : Der VVN-BdA muss sich erst in der heutigen Zeit als linkslastig und in Teilen linksextrem schimpfen lassen .

  • 1
    6
    Distelblüte
    18.06.2019

    @Freigeist: Das ist richtig. Aber was nützt der schöne Schein, wenn es unter der Oberfläche schwarzbraun schimmelt?

  • 3
    2
    Freigeist14
    18.06.2019

    "Die scheinbare Entnazifizierung ,die in der DDR stattfand ,verdient das Wort nicht ." Distelblüte@ Ihr Eifer in Ehren aber erzählen Sie keine Lügen der "Aufarbeiter "nach 1990 nach . Nichts blieb unversucht ,mit dem >verordneten Antifaschismus< das Selbstverständnis der DDR zu delegitimieren und zu diffamieren . Vielleicht klappt das ja ,wenn man die konsequente Entfernung der NS-Eliten in Wirtschaft und Staatsapparat ignoriert oder die Erinnerung an Antifaschisten ,deren Namen Schulen ,Kasernen und Straßen trugen, auslöscht.Natürlich gab es in den 80er Jahren Neo-Nazis . Aber die Polizei und Staatssicherheit tolerierten keine NS-Symbolik oder Propaganda und reagierten scharf . Publikationen ,die etwas anderes behaupten , sollen nur die Alt-Bundesrepublik in ein besseres Licht stellen .

  • 1
    5
    Distelblüte
    18.06.2019

    @tbaukhage: Höcke und Kalbitz sind Westimporte. Es ging aber um Neonazis in der DDR, und dazu habe ich einem Bericht verlinkt. Gefunden gab ich noch mehr.

  • 3
    2
    tbaukhage
    18.06.2019

    @Diestel: Hab schon was gefunden: Der Bernd war früher Gymnasiallehrer in Allendorf. Und das liegt bekanntlich in den gebrauchten Bundesländern.
    Und weil ihn dort keiner mehr haben wollte mit seinen kruden Ansichten, ist er nach Thüringen emigriert (also im Grunde ein Wirtschaftsflüchtling) und bemüht sich dort beispielsweise, Klassenausflüge zu KZ-Gedenkstätten und Unterricht mit Zeugen der NS-Zeit zu verhindern.
    Mir reicht das schon, da braucht sich die Blüte nicht erst noch Mühe zu machen, im Internet zu graben...

  • 0
    3
    Distelblüte
    18.06.2019

    @kartracer: Die "Welt" hat dazu folgenden Artikel veröffentlicht:
    https://amp-welt-de.cdn.ampproject.org/v/s/amp.welt.de/geschichte/article157749931/In-der-DDR-gab-es-Neonazis-Sie-lynchten-Gastarbeiter.html?amp_js_v=a2&_gsa=1&usqp=mq331AQA#referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com&_tf=Von%20%251%24s&share=https%3A%2F%2Fwww.welt.de%2Fgeschichte%2Farticle157749931%2FIn-der-DDR-gab-es-Neonazis-Sie-lynchten-Gastarbeiter.html
    Für den Anfang muss das reichen - eventuell wäre das Thema einen Artikel wert, liebes FP-Team?

  • 0
    5
    Distelblüte
    18.06.2019

    @kartracer: Die vielen Rechtsextremen sind nicht einfach plötzlich aufgetaucht. Das Gedankengut war immer da, wenn auch verdeckt.
    Und natürlich gab es Neonazis in der DDR. Vielleicht mach ich mir mal die Mühe und grabe ein wenig im Internet nach Berichten.

  • 3
    2
    kartracer
    18.06.2019

    @Distelblüte, "zu Ihrer Interpretation: Kinder und Jugendliche werden stärker durch ihr Elternhaus geprägt, als Sie (und sie) das wahrhaben wollen.", da haben Sie das aber völlig falsch verstanden, denn genau das Gegenteil ist meiner Meinung nach der Fall.
    Der Einfluß des Elternhauses verliert zunehmend an Wirkung, denn viele Eltern werden erst munter, wenn eigentlich das Kind schon im Brunnen liegt.
    Zur Entnazifizierung in der DDR liegen Sie komplett daneben, bis zur Wende, habe ich an keiner Wand ein Hakenkreuz gesehen, im Westen sah das ganz anders aus, da hat sich schon keiner mehr dran gestört gefühlt! Ich habe gleich nach der Wende in Bayern gearbeitet, und war schockiert über diese Normalität.
    Aber verbleiben Sie ruhig in Ihrem Tunnel, wenn Sie sich damit besser fühlen.

  • 3
    5
    Distelblüte
    17.06.2019

    @kartracer: Ich habe mich auf einenKommentar von Malleo bezogen, und der war meiner Meinung nach nicht auf die Jugendlichen dieser Klasse bezogen, sondern ein mittlerweiele allgemein wahrnehmbares Phänomen.
    zu Ihrer Interpretation: Kinder und Jugendliche werden stärker durch ihr Elternhaus geprägt, als Sie (und sie) das wahrhaben wollen. Solche "Sprüche" sind für mich kein Ausdruck von Rebellion. Ich wohne in relativer Nähe zu dieser Schule, meine Nicvten und Neffen berichten regelmäßig ähnliches aus dem Schulalltag, dabei ist bekannt, dass die Eltern ihrer Schulkameraden sich ähnlich äußern.
    Die scheinbare "Entnazifizierung", die in der DDR stattfand, verdient das Wort nicht. Durch die staatliche Verordnung dieses "Umdenkens" ließen sehr viele die entsprechenden Parolen und dergleichen über sich ergehen, sagten brav auf, was offiziell gehört werden wollte, und mehr war nicht.
    Das Thema weiter hier auszuführen würde ausufern.
    Aber langer Rede kurzer Sinn: nein, es ist keine reine Rebellion von jungen dummen Menschen.

  • 5
    7
    gelöschter Nutzer
    17.06.2019

    @Blaçkadder: woran machen sie fest das Herr Wippel "Rechtsradikal" ist? Bitte rechtlich relevante Gründe sonste könnte es eng werden bei solcherlei verleumderischen Anschuldigungen.

  • 5
    4
    kartracer
    17.06.2019

    @Distelblüte, falsch, nicht "gleichgültig" sondern "egoistisch"!
    Ich denke, daß die Äußerungen der 3 Schüler nicht der persönlichen Einstellung entspricht, sondern ein provokatorischer Angriff war, der eine gewichtige Größe darstellen sollte, wie auch extreme Beleidigungen, gegen, speziell Lehrerinnen zur Tagesordnung gehören.
    das Ganze werte ich als ein Problem, einer negativen Einstellung, zur Wertigkeit des menschlichen Lebens, gefördert zu einem großen Maß einer extremen medialen Freizügigkeit.
    Ich würde nicht einmal behaupten, daß die Eltern über derartige Entgleisungen ihrer Kinder Kenntnis haben, denn die Distanz zwischen Eltern und Kind ist in rasantem Tempo größer geworden. DAS ist ein sehr negatives Gesellschaftsproblem!
    Eine sehr alte Weisheit besagt, daß Alles Verbotene einen besonderen Reiz ausstrahlt, warum also sollte das heute anders sein.

  • 7
    2
    HHCL
    17.06.2019

    @Blackadder: Das Spielchen, was Sie hier veranstalten, ist langsam nur noch lächerlich. Wenn Sie anderer Meinung bzgl. der Einordnung des Antifaschismus sind, dann schreiben Sie das einfach und unterstellen Sie nicht dauernd Dinge, die nie gesagt wurden.

    "Sie müssen auch nicht gleich so aggressiv reagieren, wir haben mehr gemeinsam, als Sie denken."
    Tut mir leid, wenn mir jemand Dinge unterschiebt, mehrfach(!), ich dies mehrfach(!) korrigieren muss und dann immer noch das gleiche behauptet wird, werde ich deutlich. Wenn Sie das für aggressiv halten, wenn man sich das Wort nicht im Munde herum drehen lässt, ist das Ihr Problem.

    Solche Gesprächsführung sollten Sie unterlassen, wenn Sie im netten Plauderton angesprochen werden wollen. Der nächste Kommentar war aber bereits wieder eine Verdrehung des Diskussionsverlaufes. Andere zu einem netten Gespräch auffordern und weiter mit unlauteren Mitteln diskutieren, geht nicht.

    Zum Antifaschismus und meiner Erklärung:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Antifaschismus#DDR
    https://de.wikipedia.org/wiki/Antifaschismus#1990er_Jahre

    Ich habe auch nicht geschrieben, dass ich diese Einordnung hundertprozentig teile; sondern damit nur zu erklären versucht, warum Distelblüte schrieb: "Fällt heute der Begriff Antifaschismus, wird oft reflexartig geblockt."

    Vielleicht lesen Sie einfach mal genauer und gehen nicht grundsätzlich davon aus, dass Sie alles schon wissen.

  • 6
    2
    Distelblüte
    17.06.2019

    @Malleo: Sie dürften recht haben. Diese gleichgültige Leckmich- Einstellung ist ein Problem.

  • 11
    1
    Malleo
    17.06.2019

    black..so besser?
    Zu vielen Menschen ist es egal, was geschieht, solang es ihnen nicht selbst geschieht.

  • 4
    13
    Blackadder
    17.06.2019

    Mal noch ein Kommentar zum eigentlich Thema: Liebe Freie Presse, in dem ursprünglichen Bericht zu diesem Workshop

    https://www.freiepresse.de/erzgebirge/schwarzenberg/mit-schaber-und-spray-gegen-rechte-propaganda-artikel10513861

    entsteht der Eindruck, dass der Reporter der FP mit dabei gewesen ist. Damals war von Ausschreitungen und Entgleisungen nichts zu lesen. Warum?

  • 6
    14
    Blackadder
    17.06.2019

    @Hinterfragt: Ein Zitat von Wippel gefällig:

    "Der sächsische AfD-Abgeordnete Sebastian Wippel hat bei einer Landtagsdebatte zur inneren Sicherheit für einen Eklat gesorgt. Mit Bezug auf die Opfer der islamistischen Anschläge in Bayern und Baden-Württemberg sagte er am Mittwoch, dass es „leider“ nicht politisch Verantwortliche getroffen habe. "

    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/afd-abgeordneter-sebastian-wippel-sorgt-fuer-eklat-14415364.html

  • 8
    10
    Hinterfragt
    17.06.2019

    "...einen rechtsradikalen Kandidaten wählten...."

    Diese Frau darf hier aber auch wirklich alles schreiben!

  • 6
    13
    Blackadder
    17.06.2019

    @Thomboy: Mit der AfD als stärkster Kraft ganz weit rechts. Das kann sich jeder an einer Hand abzählen. Und das hat man auch in Görlitz gesehen, wo 45% einen rechtsradikalen Kandidaten wählten.

  • 7
    8
    gelöschter Nutzer
    17.06.2019

    @Blacky: sie haben mir immer noch nicht die Frage beantwortet wo Sachsen politisch ihrer Meinung nach steht.

  • 5
    11
    Blackadder
    17.06.2019

    @HHCL: Nein, ich teile nur nicht ihre Meinung zum Thema Antifaschismus. Denn ich definiere es genau wie Distelblüte als Kampf gegen Faschismus. Jede Schule sollte antifaschistische Werte leben, unser Grundgesetz tut dies ja auch. Mit Linksextremismus hat das immer noch nichts zu tun. Sie müssen auch nicht gleich so aggressiv reagieren, wir haben mehr gemeinsam, als Sie denken.

  • 14
    9
    CPärchen
    16.06.2019

    @Blackadder: ich glaube die Daumen hier im Forum verraten viel über die Meinung zu ihrer "Argumentation"
    Schlafen Sie eine Runde und lesen Sie morgen früh nochmal, was sie schrieben. Meiner Meinung nach ist da ein Hang zum Populismus zu erkennen.

    und nun zurück zum Thema.

    Ich sehe es tatsächlich lockerer, da Jugendliche gerne provozieren. Vor allem, wenn man denen etwas aufquatschen will. Den Grund darin sehe ich u.a. in der Beteiligung der Grünen Politikerin. Diese hat nichts im Klassenraum verloren.

  • 14
    2
    DTRFC2005
    16.06.2019

    @HHCL:Nun bin ich gerade wieder zu Hause angekommen und stellte fest, daß die Kommentarrunde regelrecht explosionsartig zugenommen hat. Ich habe nach allem durchlesen verstanden, was Sie sagen wollen und stimme mit Ihnen in vielen überein. Ich möchte zu später Stunde nur noch eine Hoffnung äußern. Ich hoffe sehr, daß sich hier alle Kommentatoren in einem Punkt einig sind, das weder links noch rechtsextremismus für irgendetwas gut ist. Allein das Grundgesetz sagt es schon, die Würde des Menschen ist unantastbar. Jede Tat, jedes Denken und Handeln welches diese Grenze überschreitet ist Extrem unabhängig ob links oder rechts, das ist vom Prinzip her völlig egal. Hat man den Grundgesetzgedanken vor Augen, braucht man nichts in irgendeine Richtung einordnen. Darüber muss und sollte man diskutieren können, auch wenn es dem anderen nicht gefällt, was man denkt.

  • 20
    1
    HHCL
    16.06.2019

    @Blackadder: Auch das könnten Sie durch simples lesen eines mehrere Stunden alten Kommentars herausfinden:

    ""Antifaschist ist jeder, der sich gegen Faschismus stellt, und die viel geschmähte Antifa ist lediglich die Kurzform für diesen Begriff."

    Der Begriff wird hauptsächlich in linken Kreisen in der Form benutzt und ist daher, wie auch die Kurzform, eben nicht politisch neutral."

    So kam der Begriff in diese Diskussion; ganz simpel, als Erklärung zur Nutzung des Begriffes "Antifaschistisch".

    Ich fasse dann mal zusammen:
    Sie haben mir unterstellt, ich würde die Schulveranstaltung der 74-jährigen als linksextreme Veranstaltung bezeichnen, was ich nicht getan haben.
    Sie unterstellen mehrfach ich würde in Schulen zur politischen Untätigkeit auffordern, was ich auch nicht getan habe.
    Sie verlangen, dass ich mich zu Begriffen erkläre, die ich längst erklärt habe.

    Können Sie nicht lesen, oder sind Sie einfach nur unglaublich dreist?

  • 3
    18
    Blackadder
    16.06.2019

    @HHCL: "Offenbar stößt Ihnen meine Kritik am Linksextremismus derart auf, dass Sie nun krampfhaft versuchen mir irgendwas am Zeug zu flicken. "

    Den Linksextremismus haben Sie in diese Diskussion eingebracht und ich weiß noch immer nicht, warum.

  • 18
    6
    HHCL
    16.06.2019

    "Und das alles ist so gekommen nach der massenhaften und ungeordneten Flüchtlingsaufnahme und den immer wiederkehrenden Straftaten. Denn sonst wäre nicht alles so dermaßen eskaliert."

    Es ist natürlich immer einfach wieder und immer wieder das Jahr 2015 als Schuldigen zu bemühen. Nur: Es kann nichts hervorbrechen, was nicht da ist. Der jetzt deutlich sichtbar werdende Rechtsextremismus war vorher schon da und wenn man nicht gezielt weg geschaut hat auch schon erkennbar.

    "Die Schüler geben in extremer Form wider, was sie auf der Straße, von den Eltern, den Nachbarn und anderen Mitmenschen aufnehmen."

    Mag ja sein, aber es klingt für mich ein bisschen so, als würden Sie das verständlich finden und als akzeptabel. Es redeten eben alle so (Nein, tun sie nicht!) und als wäre das alles aus nachvollziehbaren Gründen so (2015).

    Und nun? Soll man das nun tolerieren, dass 14-jährige einer 74-jährigen mit auf dem Heimweg geben, sie möge ins KZ gehen und sich vergasen lassen? Mit Verlaub: So etwas rutscht einem "normalen" Jugendlichen nicht einfach so raus; auch nicht aus Trotz. Da muss einiges schief gelaufen sein und das müsste dringend bearbeitet werden.

    Wenn ich mir aber die Statements der Schule, der Eltern und des Ministers ansehe ("Diese Schüler sind in keiner Weise rassistisch oder rechtsradikal."), habe ich das Gefühl, dass man es unter "Shit happens!" verbuchen will und gar nichts bearbeitet werden soll. Jemand, der sich so äußert ("Ich bin rechts, stehe dazu und bin stolz darauf.", "Ich habe eine ide für sie gehen sie in KZ und mach sie die Gaskammer an.") ist radikal und sonst gar nichts. Sich das immer wieder schön zu reden, hilft nicht. Sachsen hat ein enormes Problem mit einer in zu großen Teilen radikalisierten Bevölkerung. Das hat man Jahre verschlafen und ist noch immer nicht aufgewacht.

    "Wenn mal eine Unterrichtsstunde daneben geht, sollte man nicht gleich die ganze Schule und alle Schüler verurteilen." Geht's eigentlich noch? Wenn Schüler nach so einer Stunde einer Frau solche Rückmeldung geben, ist das für den Bildungsminister eine Stunde, die mal "daneben" gegangen ist.

  • 3
    10
    Goschi
    16.06.2019

    Was haben die Auseinandersetzungen mancher Schreiber hier eigentlich noch mit den eigentlichen Thema zu tun?
    Diese etwas abgehobenen Beiträge sicher nichts mit Reaktionen der Schüler auf den Politunterricht, egal nun ab das die angestammten Meinung derer war, eine Frustration, weil sie diese Art von Meinungsbildung irgendwie satt haben oder sich die falschen Vorbilder aussuchen.

  • 16
    2
    HHCL
    16.06.2019

    @Blackadder: Vor drei Stunden, also noch vor Ihrem ersten Beitrag(!), schrieb ich bereits: "Politisch Neutral heißt ja nicht, dass man jeden gewähren lässt, ..."

    Es ist schon ziemlich frech, dass Sie nun von mir verlangen mich zu erklären, was ich darunter verstehe, obwohl das bereits nachlesbar war, bevor Sie überhaupt in die Diskussion eingestiegen sind. Dass ich nicht das gemeint habe, was Sie mir nun bereits zum dritten Mal unterstellen wollen, hätte Ihnen also klar sein müssen.

    Ich frage mich auch, warum Sie mich derart glauben belehren zu müssen: "Genau das hat Sachsen nämlich dahin gebracht, wo es jetzt politisch steht.", obwohl ich schon Stunden vorher im Grunde das Gleiche geschrieben habe: ""Es läuft wie es viel zu oft in Sachsen läuft: Die große Relativierungswelle rollt an. Keine Auseinandersetzung mit einer Menschenverachtenden Ideologie und mit radikalisierten und menschenverachtenden Jugendlichen."

    Offenbar stößt Ihnen meine Kritik am Linksextremismus derart auf, dass Sie nun krampfhaft versuchen mir irgendwas am Zeug zu flicken. Das wird mit ihren schwarz-weiß-Schablonen nichts werden.

  • 11
    15
    gelöschter Nutzer
    16.06.2019

    @Blackadder: wo steht denn Sachsen politisch ihrer Meinung nach?

  • 9
    19
    Blackadder
    16.06.2019

    @HHCL: Leider haben Sie mir auch diesmal nicht erklärt,.was Sie unter politischer Neutralität verstehen.

    Für mich bedeutet das nämlich: keinerlei Stellung beziehen, keine Meinung äußern. Und das halte ich beim Umgang mit rechtsextremistischen Gedankengut für falsch. Genau das hat Sachsen nämlich dahin gebracht, wo es jetzt politisch steht.

  • 12
    13
    gelöschter Nutzer
    16.06.2019

    @Distelblüte: teile der linken wurden auch schon vom Verfassungsschutz beobachtet.

  • 17
    13
    Eichelhäher65
    16.06.2019

    Die Schüler geben in extremer Form wider, was sie auf der Straße, von den Eltern, den Nachbarn und anderen Mitmenschen aufnehmen. Sie wissen nicht, was sie tun ! Es ist die Meinung der Straße ! Man braucht nur Bus und Bahn zu fahren oder sich an zentralen Punkten umzuhören.Aber das wird nicht thematisiert. Es wird mit allen möglichen und unmöglichen Gründen erklärt. Und das alles ist so gekommen nach der massenhaften und ungeordneten Flüchtlingsaufnahme und den immer wiederkehrenden Straftaten. Denn sonst wäre nicht alles so dermaßen eskaliert.

  • 14
    12
    Steuerzahler
    16.06.2019

    @Diestelblüte: “Antifaschist ist jeder, der sich gegen Faschismus stellt, und die viel geschmähte Antifa ist lediglich die Kurzform für diesen Begriff.“
    Da können Sie Ihre Sympathien ja schlecht verbergen! Mit Ihrer vorgenannten Aussage versuchen Sie lediglich eine Irreführung. Man könnte es auch demagogisch nennen. Viele ehrliche Antifaschisten, von denen ich auch einige in meiner Familie habe, würden sich verbitten, mit der Antifa in einen Topf geworfen zu werden. Schließlich ist es die Antifa, die mit ihren gewaltsamen und terroristischen Aktionen außerhalb des Gesetzes (und vielmals auch außerhalb des Grundgesetzes) Antifaschisten in Verruf bringt und nicht unwesentlich Angriffs-und Argumentationsfläche für Rechts bietet. Dass sich die Linke nicht deutlich distanziert und sogar Abgeordnete diese Partei unverhohlen sympathisieren, ist nur der i-Punkt.
    Ein Blick in Wikipedia hätte geholfen, Erkenntnisse zu gewinnen, wenn Sie den gewollt hätten. Hier ein kurzer Auszug: „Als Antifa (Akronym für Antifaschistische Aktion) werden seit etwa 1980 linksradikale und autonome Gruppen und Organisationen bezeichnet... Um sich von „bürgerlichen“ oder „staatskonformen“ Antifaschisten zu unterscheiden, bezeichnen sie sich als „autonome“, „militante“ oder „unabhängige Antifaschisten“....Der Verfassungsschutz mancher Staaten, darunter Deutschland, ordnet autonome Antifagruppen dem Linksextremismus zu und beobachtet einige davon. Besonders umstritten ist deren Akzeptanz und Anwendung von Gewalt.“ Haben Sie nun eine Ahnung, warum die Antifa, wie Sie sagen, von vielen geschmäht wird? Auf alle Fälle war Ihr Beitrag kennzeichnend für ihre Einstellung!

  • 5
    20
    gelöschter Nutzer
    16.06.2019

    @DTR.... Es ist kein "Portal wo Lehrer die eine andere Meinung haben gemeldeten werden dürfen" sondern wo Lehrer die die AfD pauschal verurteilen oder verunglimpfen gemeldet werden dürfen. Das ist ein Unterschied!

  • 10
    6
    HHCL
    16.06.2019

    @Blackadder: Das ändert aber alles nichts daran, dass ihre Behauptung ich hätte dieses Projekt als linksextrem bezeichnet, schlicht und einfach von Ihnen erfunden ist und Sie nun mit diesem Themenwechsel versuchen das zu verwischen. Mit mir nicht!

    "Wie von da auf Linksextremismus kommt, verstehe ich nicht."

    Wenn ich Dinge nicht verstehe, würde ich mich nicht so lautstark äußern, sondern erstmal weiter denken. Aber jeder macht es eben anders.

  • 9
    15
    Blackadder
    16.06.2019

    @HHCL: Nein, die für mich war das nicht eindeutig. Sie schrieben, gegen Extremismus von rechts helfe kein Extremismus von links, den hatte hier aber niemand propagiert, auch nicht Distelblüte. Sie hat nur geschrieben, dass politische Neutralität ( also: gar keine Stellung beziegen) hier nicht helfe. Wie von da auf Linksextremismus kommt, verstehe ich nicht.

  • 13
    11
    Distelblüte
    16.06.2019

    @HHCL: Ich halte die Partei "Die Linke" nicht für linksextrem - das ist eine steile These.
    Aber es stimmt, nicht jede Partei, die demokratisch wählbar ist, hat auch demokratische Inhalte, siehe Katastrophe für Deutschland.

  • 8
    10
    HHCL
    16.06.2019

    Nur schließt demokratisch eben auch die AfD und die Linkspartei mit ein; und damit teilweise auch Meinungen und Ansichten, die außerhalb des GG stehen. Im Wesentlichen stimmt es aber.

    Da mein Beitrag zu Blackadder Unterstellungen leider nicht freigeschaltet wurde, versuche ich es noch einmal: Wo habe ich geschrieben, dass ich dieses Projekt für linksextrem halte? Es ist hier klar nachlesbar, dass sich meine diesbezüglichen Ausführungen auf einen Kommentar von Diestelblüte bezogen. Wenn ich das Projekt für linksextrem hielte, würde ich das auch schreiben.

    Was ich von dieser Art der Diskussionsführung halte, bei der Leuten Aussagen in den Mund gelegt werden, die diese nicht getätigt haben, darf ich wohl leider nicht äußern; daher lasse ich es diesmal.

  • 6
    5
    MuellerF
    16.06.2019

    @Steuerzahler: Wenn Sie meinen Beitrag so verstanden haben, wie in Ihrer Antwort anklingt: SO war er nicht gemeint!

  • 9
    3
    Distelblüte
    16.06.2019

    @HHCL: Ich würde vorschlagen, statt "politisch neutral" eher den Begriff demokratisch zu verwenden. Das trifft es wohl am besten, wenn ich Ihre Kommentare richtig verstehe.

  • 16
    4
    HHCL
    16.06.2019

    @Blackadder: Warum unterstellen Sie mir, dass ich dieses Projekt als "linksextrem" bezeichnet und abgelehnt hätte. Ich hab es wirklich langsam satt. Ihre Diskussionsführung ist keinen deut besser als von Thomboy, Arndtbremen, usw..

    Mein Beitrag bezog sich eindeutig(!) auf den Kommentar von Diestelblüte, der/die schrieb, das politische Neutralität nicht wünschenswert sei.

    Unterlassen Sie also diese Spielchen, mich mit Andeutungen und in irgend welche Ecken zu stellen und mir Meinungen über Projekte anzudichten, die ich nicht geäußert habe. Wenn ich das Projekt für Linksextrem hielte, hätte ich das geschrieben.

  • 11
    14
    Blackadder
    16.06.2019

    @HHCL: "mit Inhalten und Methoden der Antifa, also linksextrem, gegenüber treten? "

    Ich frage jetzt nochmal: wieso sind Sie der Meinung, dass das hier geschilderte Projekt linksextrem war?

  • 14
    6
    HHCL
    16.06.2019

    Sie halten es für politisch neutral, wenn Lehrer Schülern mit rechtsextremer Gesinnung mit Inhalten und Methoden der Antifa, also linksextrem, gegenüber treten? Das ein Extrem das andere ausschaltet und man so in der Mitte landet? Das funktioniert vielleicht in der Mathematik bei der Berechnung des Durchschnitts.

    Wie soll man denn einem jungen Menschen klar machen, dass extremistisches und damit meist verfassungsgeindliches Verhalten falsch ist, wenn man dann genau diese Methoden auch nutzt? Das geht nicht.

  • 10
    9
    Goschi
    16.06.2019

    Das Geschehen ist Ergebnis der heutigen Demokratie und des Frusts der sich sich aufbaut wenn Politik nur noch um die Wahl herum nach der Meinung der Bevölkerung fragen. Die Schüler haben das doch nicht selbst erfunden, sondern ist Meinung von Erwachsenengruppen. Schüler, manche, denken halt nicht gleich über Konsequenzen nach.

  • 8
    3
    DTRFC2005
    16.06.2019

    @HHCL,Sie schrieben - Ich halte politische Neutralität für dringend notwendig, denn gegen Extremismus von rechts hilft nicht Extremismus von links.
    Das hat beides nichts in der Schule zu suchen. (Das widerspricht auch jeglichem Bildungspolitischen Konsens.)-. Das wäre doch politisch neutral. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

  • 16
    5
    Steuerzahler
    16.06.2019

    @MüllerF: Ihr Beitrag impliziert, dass ausschließlich Linke das GG akzeptieren. Wenn ich so an Hamburg, die WE-Gipfel und viele andere Erscheinungsformen linker Intoleranz und diktatorischer Meinungshoheit denke, kommen mir da aber erhebliche Zweifel. Die Extremen beider Lager, sowohl links als auch rechts, stellen sich außerhalb des GG. Und auch manche Regierungsentscheidung bedarf der Überprüfung durch das Gericht, obwohl die Regierung es mit ihren gut bezahlten Experten es erst Recht wissen müsste.

  • 16
    2
    HHCL
    16.06.2019

    @DTRFC2005 Wo habe ich geschrieben, dass Schule unpolitisch sein muss? Ist eine GG konforme Politik und Meinung unpolitisch?

    Genau das stört mich, dass Linke und Linksextreme alles was nicht ihrem politischen Bild vom Kampf gegen Revhtsextreme entspricht als Toleranz oder Untätigkeit hingestellt wird. Wo habe ich den "verboten" mit Schülern zu diskutieren?

    Wieso sollte man das GG nicht politisch ausgewogen verteidigen können? Wieso sollte das nur im Sinne der Antifa stattfinden können? Eine gesunde Mitte kann das viel besser! Extremismus hat in der Schule nichts verloren.

  • 12
    14
    Blackadder
    16.06.2019

    @MuellerF: In einigen Gegenden Sachsens, dort wo die AfD am stärksten ist, gilt mittlerweile schon das GG als linksextrem.

  • 13
    12
    Blackadder
    16.06.2019

    @HHCL: "denn gegen Extremismus von rechts hilft nicht Extremismus von links."

    Ich kann nicht erkennen, was an dem geschilderten Schulprojekt linksextremistisch gewesen wäre.

  • 15
    8
    MuellerF
    16.06.2019

    @HHCL: Leider ist es heute bereits so, dass Leute, die das GG verteidigen & praktizieren, von Anderen als "linksextrem" angesehen & tituliert werden - ganz egal, ob diese Anderen das tun, weil sie das GG nicht kennen, nicht verstehen oder rundweg ablehnen!

  • 12
    5
    DTRFC2005
    16.06.2019

    @HHCL:"In der Schule haben nur politische Ansichten etwas zu suchen, die hundertprozentig mit dem GG harmonieren.". Das wird schwierig, lehnen doch einige - viele ? das Grundgesetzt ab. Derartiges wird in Familien auch diskutiert. Nun haben Sie mal einen Schüler, dessen Eltern oder Großeltern so denken, agieren und kommunizieren. Was passiert?, das ganze wird logischerweise in die Schule getragen. Es gibt Fragen, Ansichten, Meinungen. Wie darf, soll und kann eine Lehrkraft hier unpolitisch darauf reagieren. Die Schüler fragen nun mal und manchmal sogar große Löcher in den Bauch ( umgangssprachlich). Die Lehrkräfte und Erzieher sind echt nicht zu beneiden.

  • 13
    10
    CPärchen
    16.06.2019

    Was macht denn die Politikerin im Klassenzimmer ohne Rücksprache mit der Schulleitung?

  • 19
    2
    HHCL
    16.06.2019

    Ich halte politische Neutralität für dringend notwendig, denn gegen Extremismus von rechts hilft nicht Extremismus von links.
    Das hat beides nichts in der Schule zu suchen. (Das widerspricht auch jeglichem Bildungspolitischen Konsens.)

    Politisch Neutral heißt ja nicht, dass man jeden gewähren lässt, was von links ja gern unterstellt wird, wenn man nur nicht vollumfänglich mitspielt.

    In der Schule haben nur politische Ansichten etwas zu suchen, die hundertprozentig mit dem GG harmonieren.

  • 13
    10
    Distelblüte
    16.06.2019

    @HHCL: Politische Neutralität ist in diesem Punkt nicht möglich, finde ich. Und auch nicht wünschenswert.

  • 19
    1
    HHCL
    16.06.2019

    @Distelblüte: Der Eindruck entsteht auch vor allem daher, dass der Begriff "Antifaschismus" bzw. "Faschismus" für den deutschen Nationalsozialismus eben hauptsächlich in der DDR gebraucht wurde. Im Westen wird (und wurde) dieses Begriffspaar beinah ausschließlich in linken bzw. linksextremen Kreisen genutzt. Daher ist das Ziehen dieser Verbindungslinie auch nicht so verwunderlich.

    "Antifaschist ist jeder, der sich gegen Faschismus stellt, und die viel geschmähte Antifa ist lediglich die Kurzform für diesen Begriff."

    Der Begriff wird hauptsächlich in linken Kreisen in der Form benutzt und ist daher, wie auch die Kurzform, eben nicht politisch neutral.

  • 28
    1
    ChWtr
    16.06.2019

    Und, da sind wir beim Missbrauch von Begriffen @Distelblüte. Das gilt im Übrigen nicht nur für Antifa.

    Deshalb ist es so wichtig, dass das Elternhaus nicht nur regulierend eingreift, sondern auch Werte vorlebt.

    Hat bei uns funktioniert.
    Nuuur: man muss sich Zeit nehmen für seine Sprösslinge, ja richtig verstanden - Zeit nehmen!!!

  • 19
    8
    Distelblüte
    16.06.2019

    @SabineHot: Den Heimatkundeunterricht, den Sie beschreiben, gab es in dieser Form (sozusagen als regionalen Geographieunterricht) bis zur 4. Klasse in der DDR.
    Das, was der AfD vorschwebt, wird ein wenig anders gelagert sein.
    Aber da nun schon einmal ein Blick rückwärts getan wurde: ich habe allmählich den Eindruck, dass beim Stichwort "Antifaschismus" bei vielen älteren automatisch eine Verbindungslinie zur früheren sozialistischen Erziehung gezogen wird - die man natürlich ablehnte, aber über sich ergehen ließ, ohne sich inhaltlich damit auseinder zu setzen.
    Fällt heute der Begriff Antifaschismus, wird oft reflexartig geblockt.
    Antifaschist ist jeder, der sich gegen Faschismus stellt, und die viel geschmähte Antifa ist lediglich die Kurzform für diesen Begriff.

  • 20
    6
    DTRFC2005
    16.06.2019

    @SabineHot: Wenn das mal so einfach wäre. Leider wird der Begriff Heimat, von jedem anders besetzt. Aus diesem kühlen Grund wurde aus dem Fach Heimatkunde, das Fach Sachkunde, da es eben um Faktenwissen, wie Sie schon ausführten, geht und man daraus kein Politikum zimmern kann. Warum fabuliert die AFD in ihrem Regierungsprogrammentwurf, das es wieder Heimatkundeunterricht heißt. Gleichzeitig wird der Begriff oftmals in Verbindung mit Vaterland, Nation, Volk o.ä. genannt, was bei vielen älteren Menschen ein Engegefühl hervorruft. Aber das ist ja nicht das Thema, es ging ja mehr darum, was in dieser Klasse 9 los war. Wenn in dieser Altersklasse der Begriff Extremismus dran ist, wird es logischerweise leider Politisch. Selbst dann, wenn die Lehrkraft bemüht ist, reine Fakten zu bringen. Man könnte z.B sagen, das besagte drei Schüler mit ihren Äußerung sich extrem ausgedrückt haben. Wollten Sie nur aufzeigen, was Extremismus am lebenden Beispiel bedeutet oder bedienen sie sich extremer Ansichten bewusst? Ich würde diese Äußerungen als extrem menschenverachtend definieren. Und darüber sollte man mit den Schülern reden, dummerweise kommt man da nicht drumherum, eigene Meinungen zu äußern. Was soll der Lehrer den antworten, wenn Schüler ihn fragen wie er zu bestimmten Dingen steht. – Leine Ahnung, darf in nicht sagen, dürft ihr nicht wissen, Wurde mir verboten zu äußern?

  • 26
    13
    HHCL
    16.06.2019

    Diese Relativierungsversuche sind aus meiner Sicht inakzeptabel. Die Schulleiterin sieht kein Problem, weil es nur 3 von 25 Schülern sind. Wie viele Klassen gibt es an dieser Schule? Wenn da in jedem Zimmer drei sitzen, die die Gaskammern anschalten wollen, haben wir ein gewaltiges Problem. Aber das ist ja offensichtlich alles nicht so schlimm.

    Noch schlimmer ist die Aussage des Elternsprechers: "Die Schüler hätten die Frau nur sehr schlecht verstanden. Und sie wollte offenbar strikt ihre Meinung durchsetzen, sei nicht oder kaum auf Fragen eingegangen". Ist er der Meinung, dass man jeden, den man schlecht versteht und der auf seine Meinung pocht, ins KZ stecken sollte? Oder wie soll man diesen Satz verstehen? Den Wunsch Leute zu vergaßen als Trotzreaktion darzustellen, ist widerwärtig. Wir reden hier auch nicht von Kleinkindern sondern von Schülern, die aus der Trotzphase längst heraus sind und bei denen die Charakterbildung fast abgeschlossen ist.

    Es läuft wie es viel zu oft in Sachsen läuft: Die große Relativierungswelle rollt an. Keine Auseinandersetzung mit einer Menschenverachtenden Ideologie und mit radikalisierten und menschenverachtenden Jugendlichen.

    Dieses Land hat den ersten AfD-Ministerpräsidenten verdient. Es ist ekelhaft.

  • 17
    9
    SabineHot
    16.06.2019

    @Dtrfc: Heimatkundeunterricht beinhaltete alles in der Umgebung, z. B., welche wichtigen Straßen führen durch, Verkehrszeichen kennen, welche Sehenswürdigkeiten gibt es, bekannte Persönlichkeiten, Pflanzen und Tiere in den angrenzenden Wäldern usw
    Also fern ab jeglicher Politik.
    Abgesehen davon, was ist an Liebe zur Heimat falsch?

  • 19
    15
    DTRFC2005
    16.06.2019

    Das kommt davon, wenn eine Partei ein Portal eröffnet, wo Lehrer, die eine Meinung haben gemeldet werden dürfen. Man könnte jetzt vermuten, das die betreffende Lehrerin im Vorfeld schon ahnte, was zu ein paar Schülern ist und einfach mal den Mund gehalten hat. Soll dieses Verhalten Schule machen ? Wie kann man als Lehrkraft seinen Schülern Meinungsunabhängig bestimmtes Geschichtswissen weitergeben. Man müsste vieles aus dem Fach Geschichte ersatzlos streichen. Im Prinzip müsste das Fach Geschichte ersatzlos gestrichen werden, denn geschichtliche Ereignisse bauen aufeinander auf und das seit Anbeginn irgendwelcher geschichtlicher Aufzeichnungen. Hierbei wäre es sinnvoll auch gleich Ethik, Religion und Literatur ersatzlos zu opfern, denn auch da könnte eine "Indoktrinierung" ,wie es eine bestimmte Partei gern fabuliert ,vermuten werden. Oh das Fach Sachkundeunterricht wolle man in das Fach Heimatkundeunterricht umbenennen. Da stehen dann viele Fragezeichen über meinem Kopf, den was würde bitte vermittelt werden ? Die Liebe zur Heimat ? Heimat, wie definiert, welcher Inhalt ist damit genau gemeint? Wäre dies nicht eine „Indoktrinierung“?

  • 31
    25
    Blackadder
    16.06.2019

    Sicher ist für deluxe auch der Geschichtsunterricht zum 2. Weltkrieg und den Verbrechen der Nazis nur Wahlkampf im Klassenzimmer, das war schließlich nur ein Fliegenschiss, was?

  • 31
    8
    MuellerF
    16.06.2019

    @Deluxe: Seit wann dürfen Neuntklässler wählen? Erst denken, dann posten, bitte!

  • 33
    8
    Maresch
    16.06.2019

    @Deluxe. Wahlkampf für was? Und seit wann dürfen Schüler der 9. Klasse wählen? ????????????

  • 9
    44
    Deluxe
    16.06.2019

    Wahlkampf im Klassenzimmer.

  • 35
    6
    Distelblüte
    16.06.2019

    Ich hatte von diesem Vorfall schon vor Wochen durch den MDR erfahren. Damals wurde der Ort der Schule nicht genannt - auch um die Mehrheit der Schüler zu schützen.
    Gut, dass es jetzt hier noch einmal thematisiert wird.
    Der Kommentar unter dem Artikel fasst eignetlich alles gut zusammen.

  • 54
    4
    tbaukhage
    16.06.2019

    @Kommentar: Das politische Bildung Not tun, ist wohl jedem klar. Aber Anständigkeit und Respekt lernt man im Elternhaus! Oder eben nicht.



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