Anlage soll für frische Luft sorgen

Radongehalt im Keller des Rathauses Beierfeld zu hoch

Grünhain-Beierfeld.

Mit einer Belüftungsanlage soll es künftig möglich sein, den Radongehalt der Luft im Kellergeschoss des Beierfelder Rathauses zu senken. Denn momentan können die Räume nicht durch das Ordnungsamt genutzt werden. So mussten die Mitarbeiter im Dezember ins poliklinische Zentrum umziehen. Sie belegen dort Räume im zweiten Obergeschoss. "Ziel ist es, dass das Ordnungsamt wieder ins Rathaus zurückzieht", sagt Hauptamtsleiterin Monique Hesse. "Einen konkreten Termin des Umzugs gibt es noch nicht. Aber wir wollen, dass schon bald die Räume als Praxisräume zur Verfügung stehen."

Voraussetzung ist, dass das Kellergeschoss im Beierfelder Rathaus wieder für Bürozwecke genutzt werden kann. Dafür sind umfangreiche Sanierungsarbeiten erforderlich. Bei einer Eigenmessung des Radongehaltes in den Räumen, in denen das Ordnungsamt untergebracht war, wurden Werte festgestellt, die deutlich über den Normwerten lagen.

Wie Rico Weiß, der stellvertretende Bürgermeister, am Montagabend in der Stadtratssitzung erklärte, habe eine Langzeitmessung über fünf Wochen durch das bergtechnische Ingenieurbüro Geoprax diese Aussage bestätigt. "Im Rahmen einer Beratung wurden Möglichkeiten zur Senkung der Radonwerte unter die geforderten 300 Becquerel erörtert", heißt es in der Beschlussvorlage der Stadtverwaltung. Es habe sich herausgestellt, dass nur durch den Einbau einer Belüftungsanlage der Grenzwert eingehalten werden könnte. Die geschätzten Kosten liegen bei 55.930 Euro. Mit etwa 26.500 Euro schlägt die eigentliche Belüftungsanlage zu Buche. Die Stadträte stimmten den Plänen zwar zu, wollen aber, dass auch die technische Alternative eines Radonbrunnens geprüft werde. (klin)

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