"Aqua Marien" erhält neue Ausstattung

In die Modernisierung fließen fast 500.000 Euro - Höhere Eintrittspreise

Marienberg.

Mehr als 100.000 Gäste sind in den ersten vier Monaten 2019 in das "Aqua Marien" geströmt. "Damit sind wir zufrieden. Die Besucherzahlen liegen über den Erwartungen", sagt Leiter Rico Rother. Um das Erlebnisbad in Marienberg modern und attraktiv zu halten, wollen die Stadtwerke als Betreiber in diesem Jahr erneut einen sechsstelligen Betrag investieren.

Vorige Woche sollte der Austausch der Heizkessel und Warmwasserspeicher beginnen. Innerhalb von 14 Tagen folgt der dritte Bauabschnitt an der Glasfassade. Bereits ausgetauscht wurde eine der zwei Pulveraktivkohle-Anlagen, die für gute Wasserqualität sorgen. Zudem sind weitere Investitionen in die Technik geplant, um die Betriebskosten zu senken. Die Unterwasserscheinwerfer werden auf LED umgestellt. Innerhalb der Schließzeit vom 16. bis 20. September soll die für Besucher augenscheinlich größte Änderung erfolgen: Dann erhält die Gastronomie eine neue Ausstattung, der Sitzbereich wird modernisiert. Bereits 2016 waren Küche und Imbiss erneuert worden. "Nun wollen wir die Sitzgelegenheiten optisch so gestalten, dass alles vom Design her zueinander passt", erklärt Rother. Ebenfalls noch 2019 wird die Sanierung des Eingangsbereichs vorbereitet. Der Umbau beginnt jedoch erst 2020. Die dieses Jahr nötigen 491.000 Euro werden mit einem Gesellschafterdarlehen von der Stadt finanziert. "Als 100-prozentiger Gesellschafter der Stadtwerke sind wir dazu verpflichtet", so Kämmerin Heike Dachselt.


Auch hinsichtlich der Freizeitmöglichkeiten im "Aqua Marien" setzen Rother und seine 75 Mitarbeiter künftig auf noch mehr Vielfalt. "Der Trend bei den Gästen heißt: aktiv sein", erklärt der Leiter. Neu unter den Sportangeboten ist Aqua-Cycling - Radfahren unter Wasser. Zum weiteren Programm gehören 17 Präventivkurse und 14 Rehasportgruppen. Zudem sollen im Sommer die Wellnessangebote komplett überarbeitet werden.

Allerdings gibt es für Badbesucher auch unerfreulichere Nachrichten: Zum 1. Januar wurden die Eintrittspreise erhöht. "Maximal ein Euro pro Einzeltarif", berichtet Rother. Gründe seien gestiegene Energie-, Lohn- und Dienstleistungskosten. (rickh)

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