Charlotte holt sich dritten Platz in der Jungendomäne Technik

Bei Turck in Beierfeld findet eine Olympiade statt, bei der Schüler mit Kenntnissen in Naturwissenschaften punkten können. Es geht aber auch noch um etwas anderes.

Grünhain-Beierfeld.

Als Entscheidung im Fotofinish bezeichnete Turck-Personalleiter Falk Höhn die Teamwertung der diesjährigen Technikolympiade, die sein Unternehmen nun schon zum 6. Mal ausgerichtet hat. Das Fotofinish aber entschied die Lößnitzer Oberschule mit 567 Punkten für sich. Platz 2 ging an die Jenaplanschule Markersbach mit 566 Zählern und der 3. Platz an die Oberschule Zwönitz mit 557 Punkten. Die Schulen konnten sich über 750, 500 beziehungsweise 300 Euro freuen.

"Erstmals waren acht Schulen dabei", sagt Ausbildungsleiter Andreas Grieger. Teilnahmepremiere feierte beispielsweise die Oberschule aus Crottendorf. "Wir waren dort zu einem Berufsorientierungstag eingeladen und da war man sofort begeistert", sagt Hendrik Harmes, Azubi im zweiten Ausbildungsjahr bei Turck. Dass sich die Technikolympiade bei den Schulen wachsender Beliebtheit erfreut, kann er gut nachvollziehen. "Das ist doch für die Einrichtungen und auch für die Schulen ein lukratives Angebot. Die Preise sind attraktiv", sagt Harmes. Denn es gibt nicht nur die Schulwertung, sondern auch eine Einzelwertung. In der Klassenstufe 9 siegte Till Mickel vor Pascal Antoni und Charlotte Scheller. Bei den Achtklässlern wurde Johann Burkhardt Erster. Platz 2 ging an Paul Zinke und Bronze sicherte sich Philipp Kaufmann. Die Preisträger konnten sich über eine kleine Finanzspritze von 50, 100 oder 150 Euro freuen.


Die Olympiade teilt sich in einen Praxis- und in einen Theorieteil. Während der Praxistest in den Schulen absolviert wird, stand die Theorie am Samstag bei der Turck GmbH in Beierfeld an. "Ich fand das Praktische viel schwerer", sagt Pascal Antoni aus der Jenaplanschule. Als einziges Mädchen holte sich Charlotte Scheller in der Jungendomäne eine Einzelplatzierung. "Das fühlt sich schön an. Ich würde mal sagen, ich hab es den Jungen gezeigt", sagt die 15-Jährige aus Lößnitz. Eine Ausbildung in der Elektronikbranche könne sie sich gut vorstellen. "Turck wäre eine Möglichkeit. Es ist eine große Firma, die einem viele Chancen bietet."

Dass sich die Olympiade so positiv entwickelt, freut Andreas Grieger. "Uns als Firma geht es natürlich auch um Nachwuchsgewinnung." Das scheint zu funktionieren, denn je Lehrjahr wurden zwei Jugendliche über die Olympiade rekrutiert.

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