"De Sosaer Guschen" dürfen im Dorfporträt mitmimen

Die Sendereihe "Unser Dorf hat Wochenende" ist für viele das Frühstücksfernsehen am Sonntag. In einer der nächsten Folgen wird Sosa vorgestellt.

Sosa.

Der Eibenstocker Ortsteil Sosa rückt ins Rampenlicht. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hat dort bis zum Pfingstsonntag an zwölf verschiedenen Orten mit zwei Kamerateams gedreht.

Ob die Sosaer Köhlerei, die Werkstatt von Kunstguss Döhler, die Schnitzstube, der Frölichstollen oder die Feuerwehr, die in diesem Jahr ihr 140-jähriges Bestehen feiert, all das fließt ins filmische Kurzporträt für die Sendereihe "Unser Dorf hat Wochenende" mit ein. Ausgestrahlt wird sie am 23. Juni, 9 Uhr.


Ulrich Winkler, der Wehrleiter der Sosaer Feuerwehr, ist begeistert: "Es ist eine tolle Gelegenheit, den Ort zu präsentieren. Das hat man nicht alle Tage, dass sich das Fernsehen für Sosa interessiert." Wie der verantwortliche MDR-Redakteur Mathias Schäfer erklärt, habe man die Bewerbung von einer ehemaligen Sosaerin erhalten, die heute in Brandenburg lebt. Nach kurzer Recherche habe man sich entschieden, das Köhlerdorf Sosa in die Sendereihe, die jetzt im dritten Jahr läuft, aufzunehmen. "Wir versuchen immer, einen Mix herzustellen aus Vereinsleben, Gewerbe, Sportler und Tieren", erklärt Schäfer. Das Besondere an Sosa seien die freundlichen, hilfsbereiten und offenen Menschen, die auch eine gehörige Portion Humor haben. Die tolle Lage des Ortes kommt hinzu. Eine Sache habe sich erst vor Ort ergeben: "Wir sind beim Dreh auch auf die alten Kameraden gestoßen, die etwas schräge Musik machen mit Dingen, wie Amboss, Waschbrett und Hammer."

Ein klein wenig Aufregung herrschte bei "De Sosaer Guschen", denn auch eine Probe der Laientheatergruppe hat das MDR mit der Kamera festgehalten. Wie André Strauß, der Leiter des Ensembles, verraten hat, wird aktuell am neuen Stück geprobt. Dabei dreht sich inhaltlich alles um den Pferdehandel. "Es ist ein Stück von Rita Leistner aus Eibenstock, das wir einstudieren. Mit den Proben sind wir sozusagen im Endspurt", erklärt Strauß. Die Premiere wird es schon sehr bald, nämlich in Bockau im Rahmen des Wurzelfestes am 11. August geben. Im Jahr 2007, anlässlich des Heimatfestes in Sosa hatte sich die Mundarttheatergruppe "De Sosaer Guschen" gegründet. Mit dem Stück "De Gewaltkur" hat alles angefangen. Mit ihm feierten sie große Erfolge und haben es zum Zehnjährigen erneut aufgeführt.

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