Diese Schlagzeilen wünschen sich Erzgebirger

Viele starten ins neue Jahr mit guten Vorsätzen und Hoffnungen. Warum sich nicht einmal selbst eine Schlagzeile wünschen?

Aue/Schwarzenberg.

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter den Erzgebirgern. Doch was bringt das neue Jahr? "Freie Presse" hat sich bei den Erzgebirgern umgehört, welche positiven Schlagzeilen sie sich für dieses Jahr wünschen würden.

"Gemeindefusion voller Erfolg! Lößnitz und Schneeberg überlegen Beitritt." Dies würde Aues bisheriger Oberbürgermeister Heinrich Kohl (CDU) am liebsten in der "Freien Presse" lesen. Mit der Fusion von Aue und Bad Schlema ist ihm zumindest ein "Teilerfolg" gelungen.

"Kinder freuen sich über pünktlich fertiggestellte neue Turnhalle." Das würde Karin Rieger, Schulleiterin der Grundschule in Sosa, gern bald als Überschrift lesen. Seit drei Jahren warten die Steppkes auf den Neubau, denn besonders im Winter wird eine Turnhalle vermisst. Bis zum nächsten Schulanfang soll endlich alles fertig sein.

"Die Kurgesellschaft Schlema erhält Fördermittel" in benötigter Höhe, damit alle Vorhaben zur Steigerung der Attraktivität des Gesundheitsbades umgesetzt werden können." Dies wünscht sich Kathrin Bösecke-Spapens, Geschäftsführerin der Kurgesellschaft, für 2019. Denn im Jahr 2020 sind umfassende Modernisierungen geplant. Auf der Wunschliste stehen unter anderem: ein Schwimmbecken im Außenbereich, ein Solebecken, ein zusätzliches Therapiebecken für Menschen mit Handicap, die Erweiterung des therapeutischen Bereichs und ein direkter Zugang zu den Behandlungsräumen der Wellnessoase.

"2019 sind wieder steigende Geburtenzahlen in der Stadt Schwarzenberg zu verzeichnen." Den Schlagzeilen-Wunsch der Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer (CDU) könnten die jungen Einwohner der Stadt realisieren. "Wenn wieder mehr Kinder geboren werden, heißt das, dass sich Familien für ein Leben in unserer Stadt eingerichtet haben oder einrichten wollen. Das sind für mich die positivsten Signale", begründet die Stadtchefin.

"Ein Unternehmen aus dem Erzgebirge mitten in der Spitze der Skisprung-Welt" - die Schlagzeile würde Peter Riedel freuen. Seine in Raschau ansässige Firma rüstet Skisprungschanzen mit innovativen Anlaufspursystemen aus - zuletzt in Predazzo/Italien und Oberwiesenthal, bald in Vikersund/Norwegen und Ramsau/Österreich. "Das Jahr soll mit der Vierschanzentournee gut losgehen", so Riedel. Mit seinem Team will er Nachwuchs- und Spitzenspringern auch 2019 beste Voraussetzungen schaffen. "In heimischen Gefilden sollen mich die Leute als Dienstleister in Sachen Schlosserei und Stahlbau kennenlernen. Natürlich unterstützen wir auch weiterhin regionale Projekte sowie die Jugend- und Nachwuchsarbeit."

"Achtung, Aktion Kinderherzen nicht mehr nötig." Nicht nur Christine Matko, Schirmherrin der Aktion Kinderherzen, wäre froh, diese Schlagzeile in diesem Jahr zu lesen. Und sie weiß auch, wie dieser Wunsch in Erfüllung gehen könnte. "Der Staat entdeckt sein soziales Gewissen, ab sofort ist kein Essengeld in Kitas und Schulen mehr zu zahlen. Die Schülerbeförderung wird kostenfrei, und jedes Kind aus bedürftigen Haushalten erhält pro Saison eine Grundsicherung für warme Kleidung oder neue Schuhe", erklärt Christine Matko. (mit matu, stl)

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