Dramatische Geburt: Plötzlich waren es zehn "Schokokugeln"

Den Jahreswechsel wird Familie Wappler aus Schönheide so schnell nicht vergessen. Nach aufregenden Stunden ist das der Start für ihre Zucht.

Schönheide/Aue.

Die Aufregung hat sich gelegt, jetzt überwiegt die Freude im Haus von Familie Wappler in Schönheide. Ihre geliebte Labrador-Hündin Dakota - exakter Name Diamond Dakota vom Tannbachtal - hat kurz vor dem Jahreswechsel zehn Welpen zur Welt gebracht. Zwei Rüden und acht "Mädchen", allesamt wohlauf.

Doch die Geburt war eine nervenaufreibende Angelegenheit, sagt Steffen Wappler. Eigentlich sollte der Nachwuchs erst im neuen Jahr zur Welt kommen. Aber dann wurde es am Samstag, dem 29. Dezember, so brenzlig, dass der tierärztliche Bereitschaftsdienst gefragt war. Zudem sei es nach mehreren Versuchen der erste Wurf für die sechsjährige Labradorhündin gewesen.

Schließlich fanden die Wapplers in der Auer Tierklinik von Sven Brabant die professionelle Hilfe, die sie in dieser Nacht gebraucht haben. "Obwohl wir noch nie dort waren, waren alle, das Team und der Arzt, so nett und hilfsbereit", erzählt Steffen Wappler. "Sie haben Ruhe ausgestrahlt, uns beruhigt, alles erklärt und sich ganz rührend um unsere Dakota gekümmert", berichtet er.

"Es war ein Notkaiserschnitt notwendig", erklärt Janka Brabant, die als leitende Schwester gemeinsam mit ihrem Mann die Praxis führt. "Da sind immer alle sehr angespannt. Schließlich muss alles möglichst schnell und professionell abgehen", sagt sie und hebt besonders auch die Einsatzbereitschaft ihres Teams hervor. "Ich hab' Schwester Cindy angerufen, und auch sie war sofort zur Stelle", so Janka Brabant. Cindy Kopp kam sofort, und gemeinsam meisterten sie die Geburt der zehn "Schokokugeln", wie die Wapplers den Wurf heute liebevoll nennen. "Laut Ultraschall sollten es eigentlich nur neun werden", sagt Steffen Wappler, der eine von den Hündinnen auf alle Fälle behalten will, um eine Zucht aufzubauen. Nicht nur die Hundemama ist mehrfach preisgekrönt. Auch der Deckrüde, Wherny brown Buck, genannt Buck, aus Dresden sei reinrassig und zur Zucht zugelassen. Dakota (was übersetzt für Freund oder Freundin steht) soll indes nicht noch einmal Welpen austragen. "Das hat sie super gemacht, und sie ist auch eine tolle Mama. Aber das war's", sagt Steffen Wappler heute und ist sich da mit seiner Frau einig.

Labrador Retriever sind tolle Familienhunde. "Deshalb geben wir den Nachwuchs auch nur dorthin, wo die Hunde, wie Dakota bei uns, in der Wohnung gehalten werden. Nicht im Zwinger", betont Wappler. Für acht der zehn braunen, tapsigen Vierbeiner haben bereits neue Besitzer Interesse angemeldet. Doch jetzt dürfen die Kleinen erst einmal bis zu zehn Wochen gemeinsam die Nestwärme in der kuschligen Wurfbox mit ihrer Mama verbringen. Sie begründet dennoch damit die Zucht der "Labradore vom Silberbach".

www.diamond-dakota.de

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