Ein Kind soll in eine andere Schule gehen

Eltern legen Widerspruch gegen Schulentscheid ein

Schwarzenberg.

Nelly wohnt mit ihren Eltern im Schwarzenberger Stadtteil Sachsenfeld und freut sich auf ihren Schulanfang. Doch nun ist die Freude schwer getrübt, denn sie soll als einziges Kind von insgesamt vier Kindergartenkindern aus Neuwelt künftig in Sonnenleithe in die Schule gehen. Das besagt ein Schulentscheid, der den Eltern am 23. Mai ins Haus flatterte. Nellys drei Freunde aus dem Kindergarten werden in Neuwelt eingeschult.

Dabei hatte Mandy Ebert, die Mutter von Nelly, ihre Tochter ebenfalls mit dem Wunsch - Grundschule Neuwelt - angemeldet. "Für uns ist das nicht nachvollziehbar, dass man ein Kind aus der Gruppe rausreißt. Nelly besucht, seit sie zwei Jahre alt ist, die Kindereinrichtung in Neuwelt, die mit der Schule unter einem Dach ist", sagt die Mutter. Wer und vor allem warum jetzt entschieden wurde, dass Nelly als einer von nur vier Schulanfängern aus Neuwelt plötzlich in eine andere Schule gehen soll, sei für sie nicht nachvollziehbar. Deshalb habe sie auch mit einen Rechtsanwalt einen Widerspruch gegen den Entscheid formuliert. "Über den Widerspruch wird noch entschieden", sagt Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer gegenüber "Freie Presse". Bis gestern lag Familie Ebert jedoch noch nicht mal eine Eingangsbestätigung ihres Widerspruchs vor. (matu)

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