Johann'städter Räte fordern zwei neue Zebrastreifen

Debatte um Aufwertung der Mittelstadt - Wunsch nach öffentlichem WC

Johanngeorgenstadt.

Die Stadträte der Bergstadt haben sich in ihrer jüngsten Sitzung dafür ausgesprochen, die Mittelstadt weiter aufzuwerten. Wie schon zuletzt forderten einige einen Zebrastreifen für die Eibenstocker Straße, mit dem der Spielplatz beim Platz des Bergmanns mit den gegenüberliegenden Geschäften verbunden werde. Einen weiteren solchen Fußgängerübergang sollte es auch auf der Schwefelwerkstraße hinter dem Platz des Bergmanns geben, regte Stadtrat Toni Bachmann (Wählervereinigung Wirtschaft und Gewerbe) an. Denn dort werden ja bald die geschnitzten Figuren des sogenannten Exulantenzuges aufgestellt. Auch die sollten gut zugänglich sein.

Die Stadtverwaltung hatte die Voraussetzungen für einen Zebrastreifen schon prüfen lassen. Dafür müssten dort aber 200 bis 300 Fahrzeuge in der Stunde vorbeifahren - oder etwa 60 Fußgänger über die Straße gehen. Das sei nicht gegeben, heißt es. Mit Blick auf den Spielplatz will das Rathaus das Ansinnen aber noch einmal prüfen.

Mehrere Stadträte forderten zudem, die öffentliche Toiletten auf der sogenannten Ladenstraße wieder zugänglich zu machen. Das WC ist derzeit nur zu besonderen Anlässen geöffnet. Die Stadtverwaltung hatte geprüft, was eine WC-Schließanlage mit Geldeinwurf für die beiden Toiletten kosten würde. Es sind zusammen 1650 Euro. Das sei teuer, wie Bürgermeister Holger Hascheck meinte. Weil aber besonders die Riesenpyramide und der Schwibbogen viele Gäste in die Bergstadt locken, sei der Bedarf da. Manche Gäste suchten verzweifelt nach einer Toilette und weichten in die Büsche aus, sagte ein Stadtrat. Andere suchten, wenn geöffnet, die stillen Örtchen im nahen Eiscafé oder im Haus der Hoffnung auf. Beide haben aber eigentliche keine öffentlichen WC.

Bürgermeister Hascheck sagte dazu: "Vielleicht findet sich auch jemand, der die WC als Pachttoilette betreibt. Von Bürgern brachte Stadträtin Elke Schleichert (Linke) zudem die Kritik mit, dass der frühere Ehrenhain vor dem Haus in der Schillerstraße 3, also dem Polizeiposten, verwildert aussehe. Dort seien Baumstümpfe nicht entfernt worden, das Unkraut wuchere. Da werde der Bauhof abhelfen, so Bürgermeister Hascheck.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...