Kältekammer im ersten Monat gut ausgelastet

Kryotherapie in Warmbad übertrifft Erwartungen vieler Besucher

Warmbad.

Die Kryotherapie in der Silber-Therme Warmbad hat in den zurückliegenden Wochen die Neugier vieler Besucher geweckt. Vier Wochen nach Eröffnung spricht Doreen Weigelt von der Geschäftsleitung der Kurgesellschaft von einer gelungenen ersten Phase. Die Auslastung der Kältekammer sei im ersten Monat sehr hoch gewesen. "Wir hatten viele Tester aus der Knappschaftsklinik und dem Hotel." Es wäre jedoch verfrüht, daraus Rückschlüsse für einen längeren Zeitraum ziehen zu wollen. Zuversichtlich stimmen bisherige Rückmeldungen von Gästen, die die Kammer ausprobiert haben. "Alle sind begeistert wieder rausgekommen. Es gab noch keinen, der das doof fand. Viele sprechen von einer ganz neuen Erfahrung, die ihre Erwartung überstiegen habe", sagt Doreen Weigelt.

Wegen der anhaltenden Nachfrage empfiehlt sie Besuchern, sich eine Woche vorher anzumelden. Benötigt werden Badebekleidung, Mütze, Socken und Handschuhe. Zunächst geht es für eine halbe Minute bei minus 60 Grad Celsius zum "Vorkühlen" in die erste Kammer, bevor sich ein etwa dreiminütiger Aufenthalt bei minus 110 Grad Celsius in der zweiten Kammer anschließt.

Der Frischekick soll sich positiv auf Schlafstörungen, Winterdepressionen, Burnout und Migräne auswirken, verspricht Linderung bei chronischen Schmerzen, höhere Leistungsfähigkeit und schnellere Regeneration nach Belastung.

2018 verzeichnete die Silber-Therme knapp 209.000 Besucher. Im Januar folgte gegenüber dem Vorjahresmonat ein leichter Besucherrückgang. Der Einbruch ist Weigelt zufolge dem Schneechaos zu Jahresbeginn geschuldet.

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