Kur für Hammerparkplatz

Es geht los. Das Aufwerten des Bereichs am Fuße von Schloss Schwarzenberg hat begonnen. Sogar das Sonnensegel kommt.

Schwarzenberg.

Parken ist weiterhin wie gewohnt möglich, obwohl derzeit eine Vielzahl von Bauzäunen auf und neben dem Hammerparkplatz stehen. Doch nur eine Reihe der Stellflächen ist abgesperrt, dort rollt ein Bagger hin und her.

Auch ein großer Kran zieht jetzt die Blicke auf sich. Dieser gehört zur Baustelle "Kirchsteig". Dort arbeiten die Männer der Baufirma Uhlig aus Crottendorf und sollen bis Mitte Juli diese Mega-Treppe sanieren. Die dafür geplanten Kosten belaufen sich auf mehr als 210.000 Euro, teilt die Stadt Schwarzenberg dazu mit.

Im ufernahen Bereich zum Schwarzwasser sind die Mitarbeiter der Baufirma Lorenz tätig. Nachdem bereits der breite Grünstreifen abgetragen wurde, beginnt nun die Gestaltung eines neuen Frei- und Aufenthaltsbereichs. Auf diesem sollen stabile Sitzgelegenheiten, kunstvolle Gestaltungselemente sowie Bäume und Leuchten zum Verweilen animieren. "Der Technische Ausschuss hat nun doch noch dem Sonnensegel zugestimmt, das an heißen Tagen Schatten spenden soll", sagt Schwarzenbergs Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer (CDU). Der Hammerparkplatz sei immerhin der zentrale Anlaufpunkt für Touristen, die mit dem Auto nach Schwarzenberg kommen. Wegweiser, Infotafel und Angebote, um erst einmal anzukommen, sollen den Bereich entsprechend aufwerten. Dazu gehöre auch das Areal um die gekippte Rangierlok als Bestandteil des Eisenbahnlehrpfades. Die Lok soll farblich aufgepeppt werden, und auch an Spielangebote für Kinder sei gedacht. Das Parkplatzregime werde beibehalten. Heißt: Die jetzige Parkzeitbeschränkung auf fünf Stunden bleibt ebenso wie ein Teilbereich des Platzes ohne zeitliches Limit.

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