Lesungen zeigen Vielfalt der Autoren

"Aue liest" präsentiert Geschichten voller Humor und Leidenschaft

Aue-Bad Schlema.

Heike Weidauer sitzt im Schaufenster der Fischer Buchhandlung in Aue auf einem großen Plüschwürfel. Sie hält ein Buch in der Hand und gestikuliert während ihres Vortrags wild. Ihr Steckenpferd ist Lene Voigt (1891 bis 1962). Die Texte der Schriftstellerin, die sich ganz dem sächsischen Dialekt hingegeben hat, werden durch Weidauer plötzlich lebendig. Sie geht ganz darin auf und begeistert ihre kleine, aber feine Zuhörerschar in der Buchhandlung. Es ist an diesem Freitagabend nur eine Aktion im Rahmen von "Aue liest".

Ganz anders klingt es in der Galerie der anderen Art. Dort heißt die Vorleserin Kathrin Schneller, sie stellt das musikalische Porträt ihres Vaters vor, das erst vor ein paar Wochen erschienen ist. Mit Musik und ganz viel Leidenschaft lässt sie das Leben von Helmut Vogel in kurzen Episoden Revue passieren. "Ich habe von dem Buch in der Freien Presse gelesen und Kathrin Schneller gefragt, ob sie es vorstellen möchte", sagt Galeristin Andrea Wagner. Sehr spontan sei das Ganze zustande gekommen. "Wir machen oft Lesungen bei uns, weil wir eine Kunstgalerie sind und finden, dass auch Geschriebenes dazugehören sollte."


Zufrieden war auch Silke Skorzus, die die Idee zu "Aue liest" hatte. Der Zuspruch sei gut gewesen. Mit dem OB-Kandidat Jens Müller war sie in der Salzgrotte in Bad Schlema, wo Vorschüler in den Genuss des Lesetags kamen. OB-Kandidat Heinrich Kohl war bei Sechstklässlern und erzählte Anekdoten seiner Schulzeit. "Der nächste Aktionstag ist schon in Planung", so Silke Skorzus: "Wir werden wieder auf einen Freitag nach dem Welttag des Buches gehen." (klin)

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