Lößnitzer Weihnachtsmarkt - ein Fest der Akteure der Stadt

Vereine, Gastronomen und Geschäftsleute geben in der Muhme den Ton an - auch im Advent. Nur eine winzige Kritik gibt es.

Lößnitz.

Alles erstrahlt im hellen Lichterglanz, der Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln liegt in der Luft - seit Freitag hatte der 329. Lößnitzer Weihnachtsmarkt seine Tore geöffnet. Das hat zahlreiche Besucher in die Innenstadt der Muhme gelockt. Liebevoll gestaltete Stände, ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und weitere Angebote wie die Ausstellung der Heimat- und Weihnachtsberge des örtlichen Schnitz- und Bergvereins oder der Ausschank der Lößnitzer Bierspezialitäten durch den Brauereiverein haben zum Entdecken und Verweilen eingeladen.

Bürgermeister Alexander Troll: "Das Besondere in Lößnitz ist, dass sich alle mit engagieren und wir eine sehr familiäre Atmosphäre haben. Es ist ein kleiner und gemütlicher Weihnachtsmarkt. Wir legen Wert darauf, dass sich Gäste wohlfühlen." Durch das Engagement der ortsansässigen Vereine, Gastronomen und Gewerbetreibenden sowie durch die Tatsache, dass die lokalen Akteure die Stände selbst betreiben und die Anbieter nicht über Ausschreibungen kommen, wie das vielerorts üblich ist, müsse man sich um den Fortbestand des Weihnachtsmarktes auch keine Sorgen machen, so der Stadtchef.

Besucher kommen gern auf den Lößnitzer Weihnachtsmarkt. Denise Härtel: "Wir wohnen in Lößnitz und der Weihnachtsmarktbesuch gehört einfach jedes Jahr mit dazu. Besonders für die Kinder ist es schön, wenn der Weihnachtsmann kommt." Antje Burkhardt hat nichts auszusetzen: "Der Weihnachtsmarkt ist super, so wie er ist." Nur eine Kleinigkeit möchte die gebürtige Lößnitzerin Birgitt Opp, die heute in Beierfeld lebt, anregen: "Es wäre schön, wenn die Kinder zur Eröffnung nicht so lange auf den Weihnachtsmann warten müssen." Neben dem Sternmarsch der Lößnitzer Kindertagesstätten, die am Freitag das Licht in die Stadt gebracht haben, dem Prolog mit Bergmann und Engel und dem Besuch der Weihnachtsmänner und ihrer Wichtel ist die Bergparade des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine zum gestrigen 3. Advent-Sonntag der Höhepunkt gewesen. Das Ganze wurde erneut per Video-Großleinwand live auf den Marktplatz übertragen. Dort sind die insgesamt 254 Habitträger und 190 Bergmusikanten der fünf Kapellen zum Abschluss-Zeremoniell und Bergkonzert angetreten. Mit dabei waren: das Jugendblasorchester Bernsdorf, Bergmannsblasorchester Kurbad Schlema, Bergmännischer Musikverein Ehrenfriedersdorf, Hüttenkapelle Oederan und das Bergmusikkorps "Glück Auf" Oelsnitz, dessen Orchesterleiter Oberbergmusikmeister Tilo Nüßler die musikalische Leitung hatte.

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