Nach einem Leben voller Arbeit feiert sie ihren 100.

Gertrud Richter aus Wiesa begeht das runde Jubiläum im Heim vom Marienstift

Schwarzenberg.

Erwartungsvoll, die Haare frisch frisiert und adrett gekleidet sitzt Gertrud Richter am Donnerstagnachmittag in ihrem Zimmer vom Wohnheim im Marienstift Schwarzenberg. Jeden Moment erwartet sie ihre Gäste, dann wird gefeiert. Dazu hat sie allen Grund, denn der gestrige 21. Februar ist ihr 100. Geburtstag.

Pünktlich treffen die Besucher ein, allen voran ihr Sohn Uwe. Doch schon am Vormittag ging laufend die Tür auf, kamen Gratulanten herein. Die kleine Anrichte im Zimmer steht bereits voller Grußkarten und Blumen. Die Jubilarin selbst erzählt aus ihrem Leben: "Ich habe immer nur gearbeitet, und doch bin ich so alt geworden." Sie stammt aus Wiesa. Ihre Eltern führten dort ein Kolonialwarengeschäft, in dem auch Gertrud mitgearbeitet hat. Später wurde der Laden von der HO übernommen, und auch da blieb sie im Geschäft. Zusammen mit ihren Mann Herbert bekam sie Sohn Uwe. Und der wiederum schenkte ihnen eine Enkelin. Mittlerweile ist auch ein Urenkelkind da.

Seit 2012 lebt sie im Marienstift in Schwarzenberg. Mit ihrem Mann Herbert war sie hier eingezogen. Doch er starb kurze Zeit später. Dass sie einmal 100 Jahre alt werden würde, das hat Sohn Uwe beinahe geahnt. Er sagt: "Eine ihrer beiden Schwestern ist auch 101 geworden." Und geht es nach ihrem Wohlbefinden, dann könnte sie diesen familiären Rekord sogar noch toppen.

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