"Nein, gefährlich ist das eigentlich nicht"

Wildfremde Menschen einfach ansprechen und fragen, was sie da tun, gehört sich eigentlich nicht. "Freie Presse" macht es trotzdem. Heute: Malerarbeiten an der Bundesstraße.

Freie Presse: Was machen Sie denn da?

Gunter Regener : Ich renoviere das Haus, das mir und meiner Frau Heidi gehört. Seit 26 Jahren befindet sich hier unser Geschäft, die "Geschenk-Boutique".

Das Haus und damit auch das Gerüst stehen direkt an der Bundesstraße 101. Ist das nicht gefährlich?

Nein, eigentlich nicht. Um das Gerüst, das ich selbst aufgebaut habe, wurden ja Leitbaken aufgestellt. Außerdem fühle ich mich körperlich noch fit. Ich mache die Arbeit gerne, deshalb habe ich auch keine Firma beauftragt. Selbst ist der Mann!

Wann haben Sie mit den Arbeiten begonnen?

Am 2. September habe ich angefangen, vergangenen Freitag bin ich fertig geworden. Dass es so schnell gehen musste, war eine Auflage des Ordnungsamtes der Stadt Aue. Die Verkehrseinschränkung sollte schnellstmöglich wieder aufgehoben werden. Deshalb habe ich sogar am Wochenende gearbeitet, von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Bis Ende des Jahres möchte ich auch noch die drei anderen Seiten des Hauses sansieren.

Wann haben Sie das letzte Mal ihr Haus renoviert?

Das müsste 2010 gewesen sein. Uns ist es wichtig, dass das Geschäft nach außen immer sauber aussieht, deswegen lege ich regelmäßig selbst Hand an. Auch das komplette Vordach habe ich selbst gebaut.

Welche Arbeiten haben Sie jetzt im Einzelnen vorgenommen?

Ich habe den Putz erneuert, die Dachrinne gesäubert und die Fassade sowie die Fenster neu gestrichen.

Wie viele Liter Farbe haben Sie dabei verbraucht?

Es waren in etwa zwei Eimer, also insgesamt gut 25 Liter.

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