Praxisnähe und Campusleben werden geschätzt

Der Wintereinbruch war beim Informationstag für künftige Studenten in Breitenbrunn und Schneeberg zu spüren. Trotzdem nahmen einige junge Leute einen weiten Weg auf sich.

Breitenbrunn.

Trotz Schneechaos haben zahlreiche potenzielle Studenten am Donnerstag den Studieninformationstag genutzt, um sich über die Möglichkeiten an der Berufsakademie (BA) Breitenbrunn zu informieren. "Natürlich haben viele abgesagt, wollen später einzeln zu uns kommen", sagt Carola Sommer, Verantwortliche für die Soziale Gerontologie. Doch schon während der ersten Informations- und Einführungsveranstaltung, die 9.30 Uhr begonnen hat, kamen etwa 60 Gäste, darunter natürlich auch Eltern. "Am Ende der anderthalb Stunden bei uns im Sozialwesen waren es bestimmt 120 Gäste", sagt Sommer und ergänzt: "Angesichts des Wetters hätten wir gar nicht mit dieser hohen Resonanz gerechnet."

Etwas anders sah es bei den Bibliotheksführungen aus. Dort seien die Absagen durch das Wetter schon spürbar gewesen. "Die Beteiligung war diesmal eher gering. Wir schätzen, dass 50 junge Leute da waren, die aber aus verschiedenen Regionen kamen, unter anderem aus Brandenburg, Thüringen und Bayern", sagt Bibliotheksleiterin Thea Kumsteller. Carola Sommer wusste sogar zu berichten, dass einige einen Tag zuvor angereist sind und im Hotel übernachtet haben, weil sie den Studieninformationstag nicht verpassen wollten. Zu denen, die am Donnerstag mit dabei waren, gehörte auch Elisabeth Leyer aus Rammenau bei Dresden. Die 22-Jährige hat sich längst für die Studienrichtung Jugendsozialarbeit entschieden. "Durch meinen Partner, der hier schon seit zwei Jahren studiert, kenne ich Breitenbrunn bereits." Was sie von ihm gehört habe, gefalle ihr sehr gut: "Vor allem die Praxisnähe finde ich super." Bevor sie aber in Breitenbrunn anfängt, wird sie an der TU Dresden ihr Studium der Wirtschaftswissenschaften abschließen. "Das Campusleben hier in Breitenbrunn ist sehr lebendig. Man kennt sich", sagt Leyer.

Zur Stippvisite wurde sie durch ihre Freundin Patricia Förster aus Kamenz begleitet. "Für mich war das komplettes Neuland. Ich war noch nie hier", so die 19-Jährige. Sie habe sich alles viel kleiner vorgestellt. "Ich bin positiv überrascht. Landschaftlich ist es sehr schön, alles ist modern gestaltet, sehr sauber, sehr ordentlich." Praxispartner haben die beiden Mädchen schon, jetzt hoffen sie auf einen Studienplatz an der BA.

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