Rechenhausbrücke -

Bockau.

Der Verein "Freunde der Rechenhausbrücke" sieht sich durch Forderungen aus dem Wirtschaftsministerium in die Knie gezwungen. Laut Mitteilung von Vereinsmitglied Ulrike Kahl, Kreisvorsitzende der Grünen im Erzgebirge, hatte das Ministerium gefordert, dass der Verein 150.000 Euro zu hinterlegen habe für die Kosten, die entstünden, würde man den Termin für den Abriss der alten Rechenhausbrücke verschieben. Diese Rechnung sei bei einem Treffen von Mitgliedern des Vereins mit Vertretern des Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr kurz vor Weihnachten aufgemacht worden. Die Aufnahme von Verhandlungen für einen möglichen Abbruchstopp sei von der Geld-Hinterlegung bis zum gestrigen Tag abhängig gemacht worden. "Wohl wissend, dass der Verein die geforderte Summe unmöglich aufbringen kann", so Kahl. Ab dem 14. Januar soll mit dem Abbruch der Brücke begonnen werden. (ike)

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