Spezialbohrer im Einsatz

Der Kanalbau auf der Elterleiner Straße in Langenberg erweist sich als "harte Nuss". Auf 179 Metern sollen neue Wasserleitungen (DN 600) verlegt werden - im Bohrverfahren. Während der erste Bauabschnitt (72 Meter) relativ problemlos verlief, zeigt sich das Zwischenstück in Höhe der Hausgrundstücke 11 bis 13 problematisch. "Hier sind wir auf Haldengestein gestoßen. Das ist so hart, dass ein Bohrer abgebrochen ist", sagt Frank Kippig (l.), Geschäftsführer des Zweckverbands Wasserwerke Westerzgebirge. "Es ist Quarzgestein, das zum Vorschein kam, aber durch Hohlräume immer wieder nachrutscht", erklärt Martin Hadyk, der fürs Bauwesen zuständige Mitarbeiter. Nun versucht man es mit einem Trick. Zunächst wird flüssiger Beton eingefüllt. Ist dieser fest, wird erneut gebohrt in fünf Meter Tiefe. Zudem sei das Gefälle auf der Distanz mit 0,75 äußerst knapp. Zu Hilfe eilte dafür die Firma Bohr- und Frästechnik aus Waltershausen. (matu)

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