Stützmauer bereitet Probleme bei Bauarbeiten

Triftweg in Bockau bedarf einer Sanierung - Kosten für Projekt steigen

Bockau.

Das Projekt Triftweg in Bockau fällt am Ende größer aus als ursprünglich geplant. So viel stehe fest, sagte Bürgermeister Siegfried Baumann (parteilos) während der jüngsten Gemeinderatssitzung. Joachim Wenzel (SPD) hatte nachgehakt, wie der Stand der Dinge ist.

Denn schon dieses Jahr war die Sanierung des verhältnismäßig kurzen Abschnitts vorgesehen. Doch schnell stellte sich heraus, dass die dafür veranschlagten Kosten von 40.000 bis 50.000 Euro nicht reichen würden. Daher schob man das Projekt erst einmal auf und nutzte die frei werdenden Gelder inzwischen an anderer Stelle. So zum Beispiel für die Deckensanierung in der Muldentalsiedlung.

Aber zurück zum Triftweg: Teuer macht die Sanierung vor allem eine Stützmauer, die ebenfalls mit auf Vordermann gebracht werden müsste. "Sie fällt an einigen Stellen schon gefährlich ein", so Joachim Wenzel. Da könne jederzeit etwas passieren. Daher wollte er wissen, in welchem Zeitrahmen welche Maßnahmen erfolgen sollen.

Derzeit laufen laut Baumann die Vorplanungen an. Die Stützmauer sei dabei nur ein Sorgenkind. "Es gibt auch Forderungen seitens der Gartenbesitzer oberhalb des Triftwegs, obwohl das in dem Bereich nur ein Feldweg ist", so der Ortschef. Da könne man garantiert nicht alle Wünsche erfüllen. "Dazu haben wir die Mittel gar nicht. Vielleicht ist ein Plattenweg denkbar ab dem besagten Bereich", so Baumann. Vorrang habe der Triftweg auf dem Abschnitt der Anwohner. Holger Meier-Knietzsch aus dem Bauamt bestätigte, dass auch "so ein bisschen Weg" richtig viel Geld kosten kann. "Da müssen wir erst mal schauen, welche Summe am Ende zu Buche steht."

Auf die lange Bank schieben wolle man das Ganze nicht mehr unnötig, versicherte Baumann. "Aber gut durchdacht sein will es ja auch. Vielleicht lässt sich ja 2020 tatsächlich etwas machen, wenn jetzt alles seinen Gang geht." Denn das Problem mit der maroden Straße bestehe schon lange. Auch die Chance auf Fördermittel werde geprüft. "Dazu brauchen wir aber erst einmal eine Schätzung, wo wir bei der Gesamtsumme liegen werden - inklusive Stützmauerbau", so Baumann. Denn letztlich müssen im Haushalt dann auch die nötigen Eigenmittel vorhanden und eingestellt sein.

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