Trinkwasser - Steigende Chancen für Brunnenbesitzer

Aue/Schwarzenberg.

Der Freistaat Sachsen prüft die Bereitstellung von Geldern für den Anschluss von Grundstücken mit Hausbrunnen an das öffentliche Trinkwassernetz. Der Entwurf eines Sonderprogramms liege inzwischen vor. Das teilte Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) auf eine Anfrage des Landtagsabgeordneten Volkmar Zschocke (Bündnis 90/Die Grünen) mit. Zschocke bekräftigte, dass die Grünen an dem Thema dranbleiben und weiter Druck machen wollen. Auch die Landtagsabgeordnete Simone Lang (SPD) aus Breitenbrunn hatte sich für eine Förderung eingesetzt. Frank Kippig, Geschäftsführer des Zweckverbands Wasserwerke Westerzgebirge, sagte der "Freien Presse", bislang hätten sich alle um Stellungnahme gebetenen kommunalen Spitzenverbände für eine Förderung ausgesprochen. "Ich bin optimistisch, dass ein Fördermittelprogramm kommen wird." Während der langen Trockenheit 2018 waren viele Hausbrunnen ausgetrocknet. Der Anschluss ans Trinkwassernetz scheitert an den hohen Kosten für die langen Leitungswege. (mu)

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