Turmfalken kehren zum Brüten zurück

Ein Schnittlauchkasten an einem Schlafzimmerfenster in Schwarzenberg hat 2018 gefiederten Besuchern als Kinderstube gedient. Nun wiederholt sich das Ganze.

Schwarzenberg.

Insgeheim haben es die Meyers aus Schwarzenberg-Sonnenleithe natürlich erhofft. Nun scheint sich der Wunsch zu erfüllen: Den Schnittlauchkasten am Schlafzimmerfenster der Familie hat sich ein Turmfalkenpärchen auch in diesem Jahr als Brutplatz und Kinderstube auserkoren. Im Mai und Juni 2018 konnten Leser der "Freien Presse" dank Fotos und Beobachtungen durch die Gasteltern erfahren, wie sich aus dem Vier-Eier-Gelege drei Jungvögel entwickelten, die von den Meyers liebevoll als Olsenbande bezeichnet wurden. Diesmal begannen die Falken schon etwas eher mit der Vorbereitung des Nestes.

"Wir freuen uns, dass die Eltern der Olsenbande wieder Untermieter bei uns sind", sagt Uwe Meyer mit einem Augenzwinkern. Auch seine Frau Christiane ist gespannt, ob das Nest wirklich benutzt wird und wie viele Eier das Weibchen legt. Obwohl die Altvögel sehr vorsichtig sind, gelangen schon erste Fotos.

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Meyers wohnen in der vierten Etage eines Hauses am Talblick. Wie im vorigen Jahr inspizierten die neugierigen Turmfalken den Kasten auf dem Fensterstock am Schlafzimmer und hielten ihn für geeignet. Die Vögel scharrten eine Vertiefung, die jedoch keinesfalls komfortabel ist: Sie wird weder mit Blättern noch mit Zweigen oder Wolle ausstaffiert. Zu den Beobachtungen im vergangenen Jahr gehörte, dass das Weibchen brütete, während das Männchen in der näheren Umgebung die Lage sondierte, um mögliche Gefahren zu erkennen. "Die nächsten Wochen können an unserem Fenster wieder interessant werden", so Uwe Meyer.

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