Unfall im Tierpark - Bärenschädel seit 1963 in Privatbesitz

Schwarzenberg.

Der Beitrag, der am Mittwoch im Lokalteil der "Freien Presse" an den tragischen Unfall 1963 im Tierpark Schwarzenberg erinnerte, findet ein großes Echo. Das Schicksal des Mädchens, das in den Bärenzwinger gezogen worden war und so schwer verletzt wurde, das es auf dem Transport ins Krankenhaus starb, bewegt die Gemüter, wie Anrufe und E-Mails belegen. Eine Reaktion kam sogar aus Oberfranken. Dort lebt Bernd Günl. Er ist ein Sohn des Polizei-Unterleutnants Manfred Günl, der damals mit seiner Dienstpistole einen der Bären erschoss, damit das Kind aus dem Zwinger geholt werden konnte. "Mein Vater hat damals den Kopf des Bären bekommen. Seit einigen Jahren bewahre ich den Tierschädel auf", sagte der mit seiner früheren Heimat verbundene 58-Jährige. "Auch wenn es vielleicht etwas makaber klingt: Falls Interesse besteht, würde ich den Schädel als Leihgabe dem städtischen Museum im Schloss überlassen." (stl)

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