VORSICHT SATIRE: RÜCKBLICK AUF DIE WOCHE: Leuchtendes Erzgebirge mit Knalleffekten

Warum bereits im Mai die bösen Geister vertrieben werden und es für Raucher immer schwerer wird.

Am heutigen Samstag sollen den Erzgebirgern nicht nur ein, sondern tausende Lichter aufgehen. Doch diesmal werden nicht die verstaubten Schwibbögen von Dachböden geschleppt. Sondern das Lichterland erstrahlt durch viele Feuerwerksknaller. "Erzleuchten" heißt die Aktion mit Knalleffekt, die auf die Probleme der Veranstalter aufmerksam macht. Da wegen Corona alles abgesagt wurde, an dem viele Leute gemeinsam Spaß haben, werden bereits im Mai die bösen Geister vertrieben. Zeit wird's.

Die Korken knallen lassen, das haben auch viele Eltern von kleinen Unruhe-Geistern. Nachdem sie wochenlang ihren Nachwuchs bespaßen durften, konnten jetzt die Kleinen wieder bei den Erzieherinnen im Kindergarten abgegeben werden. Wenn das kein Grund zum Feiern ist. Und auch für die Schüler gab es wieder den ersten Schultag. Einige waren so orientierungslos, das sie von den Lehrern an der Schultür abgeholt und an ihren Platz begleitet wurden. Vereinzelt gab es Beschwerden von den Schulstartern, warum keine Zuckertüten ausgereicht wurden. Dafür sahen einige Kinder erstmals Seife auf den Schultoiletten. Jugendliche waren so geschockt, dass sie nach dem Unterricht erst einmal gemeinsam eine rauchen mussten.

Auch andere Raucher würden das Jahr am liebsten ganz schnell abhaken. Der Mund-Nasen-Schutz stört beim Inhalieren und die günstigen Kippen aus Tschechien sind derzeit schwer zu bekommen. Da wäre doch Nichtrauchen ein guter Vorsatz, das Jahr ist ohnehin gelaufen.


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