Waldflächen teils gesperrt

Nach Sturm droht laut Sachsenforst weiterhin Gefahr

Aue/Schwarzenberg.

Der Staatsbetrieb Sachsenforst warnt davor, die Wälder zu betreten. Durch die orkanartigen Böen und den anhaltenden Wind können in den durch Trockenheit und Käferbefall geschwächten Wäldern noch einzelne Bäume umfallen oder Kronenteile abbrechen, heißt es. Einige Waldbesitzer greifen zu rigoroseren Maßnahmen und sperren Flächen mittels Schildern und Absperrbändern. Darauf macht das Landratsamt, zuständig für den Privat- und Körperschaftswald, aufmerksam.

Insgesamt sind die Schäden, die Sturmtief "Sabine" in den Wäldern angerichtet hat, laut Sachsenforst nicht so schlimm wie zunächst befürchtet. Das bestätigt Michael Pfalz, Pressesprecher des Forstbezirks Eibenstock. "Es liegen vereinzelt Bäume, teilweise auch auf Wegen. Wir sind aber dabei, diese frei zu schneiden." Insgesamt seien zwischen 3000 und 5000 Festmeter umgestürzt, überwiegend Fichten. Es handele sich aber nicht um flächigen Wurf. In benachbarten Forstbezirken sei es ähnlich, so Pfalz. (ike)

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