Chemnitzerin gewinnt Kunstpreis

Ausstellung im Kirchberger Meisterhaus

Kirchberg.

Bettina Haller ist mit ihrer Grafikreihe zu Gedichten von Rainer Maria Rilke mit dem Christoph-Graupner-Preis ausgezeichnet geworden. Ihre Grafiken sind zusammen mit denen ausgewählter Bewerber seit dem Wochenende im Kirchberger Meisterhaus zu sehen.

Siegfried Wagner, Vorsitzender des Zwickauer Kunstvereins, lobte in seiner Laudatio den schöpferischen Prozess der 1971 in Karl-Marx-Stadt geborenen Preisträgerin, die auch heute in Chemnitz als freiberufliche Grafikerin tätig ist. Haller hatte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig studiert und stellt seit 1992 im In- und Ausland aus. Von 1995 bis 1998 absolvierte sie ein Meisterschülerstudium bei Professor Karl-Georg Hirsch.

Seit 1992 wird der Christoph-Graupner-Preis zur Förderung von Kunst und Kultur durch den Landkreis Zwickau vergeben. Den Bereich Malerei und Grafik managt der Freundeskreis Schloss Wildenfels und hat einen Katalog zur Aus- stellung herausgebracht. Dieser zeigt 23 ausgewählte Werke von 17 Kunstschaffenden und gibt laut Landrat Christoph Scheurer (CDU) einen guten Überblick über die eingereichten Werke der Künstler, die allesamt aus Westsachsen stammen.

Die Ausstellung ist bis zum 30. Januar 2019 zu sehen. In zwei Jahren, sagte Kirchbergs Bürgermeisterin Dorothee Obst (Freie Wähler) anlässlich er Ausstellungseröffnung, soll die Stadt Kirchberg die Verantwortung für die Ausrichtung der Musik-Sparte des Christoph-Graupner-Preises bekommen.

Die Preisverleihung in diesem Jahr war bereits die insgesamt achte ihrer Art. Sie soll an den in Kirchberg geborenen Musiker und Komponisten Christoph Graupner erinnern, der 1760 im hessischen Darmstadt verstorben ist. (upa)

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