Computer für Grundschule werden angeschafft

Digitalpakt: Verwaltung hat gemischte Gefühle und verweist auf Folgekosten

Burkhardtsdorf.

Für die weitere Digitalisierung der Grundschule stehen in Burkhardtsdorf 109.000 Euro aus dem sogenannten Digitalpakt zur Verfügung. Davon sollen nun 30 Laptops, neun Notebooks und zehn Beamer und digitale Tafeln angeschafft werden. Die Freude über die Möglichkeit, diese Technik finanziert zu bekommen, hält sich jedoch in Grenzen. "Wir dürfen die Folgekosten nicht aus dem Blick verlieren", mahnte Bürgermeister Jörg Spiller während der jüngsten Ratssitzung. Seiner Ansicht nach werden nun Maßstäbe geschaffen, hinter denen spätere Schülergenerationen nicht zurückstehen dürfen. "Ich gehe davon aus, dass wir alle vier Jahre neue Geräte werden anschaffen müssen", sagt Spiller, der die Kosten dafür mit rund 15.000 Euro für die Laptops und rund 12.000 Euro für die Notebooks taxiert. Mit den üblichen Wartungskosten müsse sich die Gemeinde somit auf rund 10.000 Euro pro Jahr an zusätzlichen Kosten einstellen. Andras Nagy, Fraktionschef der Allgemeinen Liste, brachte zur Kostenminimierung eine Leasingvariante ins Spiel.

Die Ausschreibung für die Geräte wird voraussichtlich im Herbst über die Bühne gehen und wird im Paket für Auerbach, Burkhardtsdorf und Gornsdorf abgewickelt. Letzteres muss noch den Bedarf melden.

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