Falschparker blockiert die Feuerwehr

Plötzlich wurde es laut am Dienstagmittag auf der Herrenstraße in Stollberg. Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr hatte das Martinshorn laufen lassen, um einen Falschparker zu seinem Auto zu locken. Die Fahrerin hatte es widerrechtlich außerhalb der markierten Bereiche abgestellt und so den Rüstwagen blockiert. Der hatte den Einsatzort zwar von der anderen Seite trotzdem erreicht - die Feuerwehr war laut Einsatzleiter Ronny Mai wegen einer Person im Aufzug alarmiert worden - doch bei der Abfahrt versperrte der Pkw noch immer den Weg. Weil auch das Martinshorn nicht den erwünschten Erfolg brachte, fuhr die Feuerwehr rückwärts weg. Da hatte längst das Ordnungsamt übernommen. Welches Bußgeld erhoben wird, ist Auslegungssache. Parken an einer Engstelle mit Behinderung von Rettungskräften kostet laut neuem Katalog 100 Euro und einen Punkt. Die Fahrerin zeigte sich uneinsichtig und beschimpfte die Ordnungsamtmitarbeiterin. (bjost)

6Kommentare
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  • 6
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    floppi
    27.07.2020

    sowas gedankenloses muss einfach richtig saftig bestraft werden. Es könnte ja wirklich um Leben und Tod gehen. Aber es will ja keiner ein paar Schritte laufen, am besten bis an die Ladentheke ranfahren!!

  • 13
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    Steuerzahler
    23.07.2020

    Es sollte die Frage geklärt werden, ob diese Dame zum Führen eines KfZ GEEIGNET ist!

  • 13
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    TWe
    23.07.2020

    Ich plädiere in solchen Fällen auch für die Verschärfung der Sanktionierung, d. h. konsequenter Führerscheinentzug. Was ist, wenn es in solchen Fällen um Leben und Tod geht? Im Hinblick auf einen Feuerwehreinsatz ist diese Frage nicht nur hypothetischer Natur. Hoffentlich besteht das Ordnungsamt auf die Behinderung von Rettungsfahrzeugen.

  • 18
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    Logistiker
    23.07.2020

    ...Sie zeigte sich uneinsichtig und beschimpfte... Strafe verdoppeln!!

  • 19
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    Pixelghost
    22.07.2020

    In der Stadt meiner Verwandten ist das Fahrzeug weg und die Auslösung kostet rund 400 Dollar

  • 20
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    lax123
    22.07.2020

    Führerscheinentzug für mindestens 3 Monate wären die sinnvolle Strafe. Was, wenn Menschenleben in Gefahr sind?
    Schämen sich solche Leute denn gar nicht?!?