Fassade wird wie geplant erneuert

Oelsnitz.

Die Fassadengestaltung an einem der Häuserblöcke in der ehemaligen Oelsnitzer Bergarbeitersiedlung "De Cord" wird wie ursprünglich geplant durchgeführt. Das hat jetzt die Stadtverwaltung Oelsnitz mitgeteilt. An der Concordiastraße 28 wird ein regionales Streetart-Trio sich mit dem Wandel der Siedlung künstlerisch auseinandersetzen. Mit im Boot sind den angaben zufolge Martin Tretner (Oelsnitz), Benjamin Knobloch (Niederwürschnitz) und Guido Günther von Rebel-Art in Chemnitz. Begleitet wird deren Arbeit zudem von der Oelsnitzer Künstlerin und Ratsfrau Susann Popp. Vorbereitende Arbeiten haben bereits begonnen, so die Stadtverwaltung weiter. Insgesamt werden die Arbeiten vier Wochen andauern. "Gerade in einer Zeit, wo viele Künstler Existenzsorgen plagen, war es uns wichtig, das Projekt trotz schwieriger Vorbedingungen wie geplant umzusetzen", erklärt der Oelsnitzer Bürgermeister Bernd Birkigt. Die Durchführung des Projektes sei, so Birkigt weiter, auch als Signal an die Bevölkerung gedacht: "Erfreut euch trotz der gegenwärtigen Situation am Schönen, das unser Leben hier in Oelsnitz bietet." Getragen wird das Projekt durch die Wohnungsbaugesellschaft Oelsnitz als Eigentümerin des Objektes. (bjost)

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