Getreideernte - Bilanz fällt weniger dramatisch aus

Stollberg.

Im Vergleich zum Erntebericht des Deutschen Bauernverbandes fällt die Bilanz der Erzgebirgsbauern weniger dramatisch aus. Über alle Getreidearten hinweg liegen die Erträge bei 62 Dezitonnen pro Hektar, erklärte jetzt Regionalbauernverbandschef Werner Bergelt. Das seien zehn Prozent weniger als der Durchschnitt der vergangenen vier Jahre. Das Gleiche gelte beim Raps mit einem durchschnittlichen Ertrag von 33 Dezitonnen pro Hektar. Bergelt wertet die Zahlen als Beleg, dass das Erzgebirge beim Getreideanbau mit Trockenheit besser zurecht kommt als andere Regionen. Die Getreideernte habe im Vergleich zu anderen Jahren wenig Probleme bereitet: Es gab kaum Verluste, zusätzliche Kosten für die Getreidetrocknung blieben aus. Nun warten die Erzgebirgsbauern auf gute Getreidepreise. "Die sind zwar schon etwas gestiegen, aber noch nicht so, wie sie sein könnten", sagt Werner Bergelt. (mik)

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