IHK warnt vor Folgen für Wirtschaft

Regionalkammer spricht Fremdenfeindlichkeit an

Annaberg-Buchholz/Stollberg.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Regionalkammer Erzgebirge blickt angesichts von Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit besorgt auf mögliche Auswirkungen auf die Wirtschaft. "Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus sind völlig inakzeptabel und gefährden nicht nur den Wirtschaftsstandort Sachsen, sondern auch das Ansehen Deutschlands", sagte Ricarda Lorenz, Vizepräsidentin der Regionalkammer Erzgebirge beim Jahresempfang, zu dem mehr als 120 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung nach Annaberg-Buchholz gekommen waren. "Die Folgen machen sich in einer erschwerten Gewinnung von Fachkräften aus dem In- und Ausland sowie in einem Vertrauensrückgang nationaler und internationaler Kunden und Investoren bemerkbar."

Doch das sind nicht die einzigen Herausforderungen, die die IHK für die regionale Wirtschaft sieht. Um die Attraktivität des Erzgebirgskreises weiter zu stärken, gebe es noch viel zu tun: "Das erfordert unter anderem eine leistungsstarke Verkehrsinfrastruktur, eine flächendeckende schnelle Internetversorgung, ein attraktives Nahverkehrsangebot, belebte Innenstädte und unbedingt ein modernes Bildungssystem", so Ricarda Lorenz. Als Beispiel dafür wurden die sogenannten Wir-Bündnisse (Wandel durch Innovation in den Regionen) angesprochen, in denen sich zahlreiche Klein- und Kleinstunternehmen der Region engagieren. (kan)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...